Informationen für Studieninteressierte

Informationen für Flüchtende zum Studium an der BUW

Die besonderen Angebote für Studieninteressierte richten sich an Ukrainer*innen, die seit dem 24. Februar 2022 in Folge des russischen Angriffs geflohen sind, sowie für Menschen aus Drittstaaten oder Staatenlose, die legal in der Ukraine lebten und für die eine Rückkehr in ihre Heimatländer nicht möglich ist Voraussetzung ist jeweils der Nachweis einer direkten Zugangsberechtigung für ein Studium an nordrhein-westfälischen Hochschulen. 

Eine Übersicht der Angebote der Bergischen Universität Wuppertal finden Sie hier.

Um sich an einer neuen Universität zurecht zu finden, ist es vor allem wichtig, Kontakte zu knüpfen und Menschen kennenzulernen, die einem dabei helfen. Sich zu orientieren. Über unser Buddy-Programm bringen wir Sie mit erfahrene Studierenden und Hochschulangehörigen der Universität zusammen, die Sie unterstützen und begleiten.

Wenn Sie einen persönlichen Buddy möchten, wenden Sie sich bitte an:

Frau Mara Tizza
E-Mail: intouch[at]uni-wuppertal.de

Studierende der Bergischen Universität Wuppertal zahlen keine Studiengebühren – Dennoch müssen alle Studierenden jedes Semester den sogenannten Semesterbeitrag bezahlen.

Der Semesterbeitrag setzt sich aus dem Mobilitätsbeitrag, dem Sozialbeitrag und dem Studierendenschaftsbeitrag zusammen. Mit dem Mobilitätsbeitrag wird das Semesterticket zur Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs in Nordrhein-Westfalen bezahlt, der Sozialbeitrag finanziert zum Teil die Arbeit des Studierendenwerks und der Studierendenschaftsbeitrag dient der Finanzierung der Arbeit des AStA und der Fachschaften. Außerdem werden davon der Studierendensport und die studentische Kinderbetreuung unterstützt.

Der Semesterbeitrag für das Sommersemester 2022 ist 317,46 €, er wird im Sommersemester 2022 für Geflüchtete aus der Ukraine von der Universität übernommen und aus Spendenmitteln des Projektes In Touch Wuppertal zur Integration von Geflüchteten finanziert.

Studierende, die sich im laufenden Sommersemester 2022 vorzeitig exmatrikulieren, müssen den Semesterbeitrag an die Universität rückerstatten.

Eine Übersicht der im Sommersemester 2022 an der Bergischen Universität Wuppertal angebotenen Studiengängen finden Sie hier.

Die Vorlesungszeit beginnt am 04.04.2022 und endet am 15.07.2022.

Voraussetzung für die Einschreibung für einen Studiengang mit oder ohne angestrebtem Abschluss an der Bergischen Universität Wuppertal ist der Nachweis einer Zugangsberechtigung zu Hochschulen in der Bundesrepublik Deutschland.

Ob Ihr ausländischer Schulabschluss - ggf. in Verbindung mit Studienzeiten im Heimatland - der deutschen Hochschulreife gleichwertig ist, können Sie selbst in der Datenbank „anabin“ (der deutschen Kultusministerkonferenz – Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen) nachsehen.

Für das Sommersemester 2022 bietet die Bergische Universität Wuppertal Geflüchteten aus der Ukraine, kurzfristig noch die Möglichkeit, sich in einem vereinfachten Bewerbungsverfahren außerhalb der regulären Verfahren und Fristen um einen Studienplatz zu bewerben:

Studium mit angestrebtem Abschluss an der Bergischen Universität Wuppertal  

  • Bewerbung mit dem "Antrag Studium"
  • Nachweis der Aufenthaltserlaubnis in Deutschland gemäß § 24 AufenthG
  • Einreichung des Antrags zusammen mit den aufgeführten Unterlagen beim Internationalen Studierendensekretariat der Bergischen Universität Wuppertal.

Sie können einfache Kopien Ihrer Zeugnisse einreichen, eine amtliche Beglaubigung ist aktuell ausnahmsweise nicht erforderlich.

Studieninteressierte, die erst zum Wintersemester 2022/23, d.h. ab Oktober 2022, ein Studium aufnehmen möchten, bewerben sich zwischen dem 15. Mai und dem 15. Juli 2022 online über die Servicestelle uni-assist. Informationen zum Standard-Bewerbungsverfahren der Bergischen Universität Wuppertal für Studieninteressierte mit ausländischen Bildungsnachweisen finden Sie hier.

Voraussetzung für die Einschreibung für einen Studiengang mit oder ohne angestrebtem Abschluss an der Bergischen Universität Wuppertal ist der Nachweis einer Zugangsberechtigung zu Hochschulen in der Bundesrepublik Deutschland.

Ob Ihr ausländischer Schulabschluss - ggf. in Verbindung mit Studienzeiten im Heimatland - der deutschen Hochschulreife gleichwertig ist, können Sie selbst in der Datenbank „anabin“ (der deutschen Kultusministerkonferenz – Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen) nachsehen.

Gaststudium (max. 2 Semester) ohne angestrebten Abschluss an der Bergischen Universität Wuppertal

  • Bewerbung mit dem Antrag „Gaststudium Geflüchtete“
  • Nachweis der Aufenthaltserlaubnis in Deutschland gemäß § 24 AufenthG
  • Einreichung des Antrags zusammen mit den aufgeführten Unterlagen beim Internationalen Studierendensekretariat der Bergischen Universität Wuppertal.

Sie können einfache Kopien Ihrer Zeugnisse einreichen, eine amtliche Beglaubigung ist aktuell ausnahmsweise nicht erforderlich.

Für das Gaststudium für Geflüchtete muss kein Nachweis ausreichender Sprachkenntnisse vorgelegt werden. Es wird aber darauf hingewiesen, dass der Großteil der Lehrveranstaltungen in deutscher Sprache durchgeführt wird.  

Das Gaststudium für Geflüchtete ist auf zwei Semester befristet. Es dürfen in dieser Zeit Prüfungen abgelegt werden. Ein Studienabschluss an der Bergischen Universität Wuppertal ist nicht möglich. Am Ende des Aufenthaltes kann auf Antrag ein Transcript of Records ausgestellt werden.

Zulassung und Einschreibung für deutschsprachige Studiengänge setzen den Nachweis von Deutschkenntnissen voraus, die zum Studium im angestrebten Studiengang befähigen. Für fremdsprachige Studienbewerber*innen, die nicht über Deutschkenntnisse mindestens auf dem Niveau C1 verfügen und einen Studienabschluss an der Bergischen Universität Wuppertal anstreben, bietet die Universität im Rahmen verfügbarer Kapazitäten studienvorbereitende Deutschkurse aller Stufen an.

Die Deutschkurse finden ganzjährig mit 38 Unterrichtswochen und etwa 24 Wochenstunden statt. Die unterrichtsfreie Zeit ist dabei dem Schulferienplan des Landes NRW angepasst. Den Abschluss des Deutschkurses bildet die Abschlussprüfung der Kursstufe C1.

Für die Teilnahme am studienvorbereitenden Deutschkurs ist zusätzlich zum Semesterbeitrag ein Kostenbeitrag in Höhe von 500 EUR pro Semester zu zahlen. Im Sommersemester 2022 wird dieser Kostenbeitrag für aus der Ukraine Geflüchtete von der Universität aus In Touch Wuppertal Fördermitteln übernommen.    

Voraussetzung für die Einschreibung als Schüler*in im studienvorbereitenden Deutschkurs ist der Nachweis einer Zugangsberechtigung zu Hochschulen in der Bundesrepublik Deutschland für einen der an der Universität angebotenen Studiengänge. Ob Ihr ausländischer Schulabschluss - ggf. in Verbindung mit Studienzeiten im Heimatland - der deutschen Hochschulreife gleichwertig ist, können Sie selbst in der Datenbank „anabin“ der deutschen Kultusministerkonferenz – Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen prüfen.

  • Bewerbung mit dem "Antrag Studium"
  • Nachweis der Aufenthaltserlaubnis in Deutschland gemäß § 24 AufenthG
  • Einreichung des Antrags zusammen mit den aufgeführten Unterlagen beim Internationalen Studierendensekretariat der Bergischen Universität Wuppertal.

Sie können einfache Kopien Ihrer Zeugnisse einreichen, eine amtliche Beglaubigung ist ausnahmsweise nicht erforderlich.

Gasthörer*innen benötigen keine Hochschulzugangsberechtigung, haben aber auch keinen Studierendenstatus. Die Zulassung als Gasthörer*in erfolgt für jeweils 1 Semester und wird durch einen Gasthörerschein bestätigt.

Als Gasthörer*in können Sie einzelne Lehrveranstaltungen an der Bergischen Universität Wuppertal besuchen.

Zusätzlich bietet die Bergische Universität Wuppertal Geflüchteten, dien der Ukraine bereits studiert haben, d.h. über Studienerfahrung verfügen, die Teilnahme an einem kostenlosen digitalen Deutschkurs der Stufe A1 an. Der Kurs ist für Teilnehmer*innen ohne und mit geringen Deutschkenntnissen geeignet. Kursdauer sind 12 Wochen, begleitet von einem 2-stündigen Tutorium via Zoom alle 14 Tage.

Da es sich um ein Selbstlernangebot handelt, setzt der Kurs bei den Teilnehmer*innen eine selbständige Eigenvorbereitung der Kursinhalte voraus. Pro Woche ist jeweils ein Kapitel in Eigenleistung zu bearbeiten. Ein Kurseinstieg von Teilnehmer*innen ohne Vorkenntnisse ist deshalb noch bis zum 06.05.2022 möglich.

Gasthörer*innen sind nicht berechtigt, Prüfungen abzulegen. Sie können lediglich eine Bescheinigung über die Teilnahme an Lehrveranstaltungen erhalten.

Antrag auf "Einschreibung als Gasthörer*in"

Ein ukrainischer Sekundarschulabschluss (Svidoctvo pro zdobuttja povnoji zahal'noji serednoji osvity (ab 2019) / Atestat pro povnu zahal'nu serednju osvitu (bis 2018)) allein stellt in Deutschland keine Berechtigung dar, an Hochschulen zu studieren.   Hierfür ist zusätzlich:

  • ein mindestens einjähriges erfolgreiches Hochschulstudium in der gewünschten Studienrichtung an einer staatlichen oder einer staatlich anerkannten privaten Hochschule in der Ukraine oder einem anderen Land der GUS

oder

  •  der Besuch eines deutschen Studienkollegs /die bestandene Feststellungsprüfung und Ablegen der Feststellungsprüfung

nachzuweisen.

An der Bergischen Universität Wuppertal kann die HZB zusätzlich durch Ablegen der Zugangsprüfung TestAS erworben werden. Wenn Sie im TestAS-Kerntest einen Standardwert von mindestens 95 und in dem Ihrem gewünschten Studiengang zugeordneten TestAS-Fachmodul einen Wert von mindestens 100 nachweisen, gilt das zusammen mit Ihren heimatlichen Zeugnissen als ausländische, fachgebundene Hochschulreife für die Aufnahme eines Fachstudiums an der Bergischen Universität Wuppertal. Ein Wechsel an andere Hochschulen ist damit erst nach Erbringung der bis einschließlich zum vierten Fachsemester in der Studien-/Prüfungsordnung Ihres Studiengangs vorgesehenen Studien- und Prüfungsleistungen möglich.  

Informationen zur Bewertung Ihrer ausländischen Bildungsnachweise finden Sie in der Datenbank anabin der Kultusministerkonferenz - Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen.

Gemäß einem aktuellen Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 05.04.2022 werden angesichts der Tatsache, dass in diesem Jahr in der Ukraine keine regulären staatlichen Prüfungen zum Erwerb einer Hochschulzugangsberechtigung stattfinden und Geflüchtete daher ihr Schuljahr oder Studienjahr nicht regulär abschließen können, die o.g. Bildungsnachweise für den Hochschulzugang bewertet, auch wenn nicht alle regulär erforderlichen staatlichen Prüfungsleistungen nachgewiesen werden können.  Diese Regelungen gelten nur für Personen mit Aufenthaltsgewährung zum vorübergehenden Schutz nach § 24 Aufenthaltsgesetz und für Bildungsnachweise/Abschlüsse, die in Zeiten der Ukraine-Krise im Jahr 2022 erworben werden/würden.

Voraussetzung für die Einschreibung für einen Studiengang oder den studienvorbereitenden Deutschkurs an der Bergischen Universität Wuppertal ist der Nachweis einer Berechtigung zum Studium im gewünschten Studiengang in der Bundesrepublik Deutschland.

Ob Ihr ausländischer Schulabschluss, ggf. in Verbindung mit Studienzeiten im Heimatland, der deutschen Hochschulreife gleichwertig ist, können Sie selbst in der Datenbank „anabin der deutschen Kultusministerkonferenz – Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen prüfen.

Bewerber*innen, die fluchtbedingt den Nachweis über die Hochschulzugangsberechtigung weder im Original noch in beglaubigter Kopie beibringen können, ermöglicht die Bergische Universität Wuppertal den Nachweis der Hochschulzugangsberechtigung über ein dreistufiges Verfahren:

  • Feststellung der persönlichen Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Verfahren durch das Internationale Studierendensekretariat der Universität
  • Plausibilisierung der Bildungsbiographie bezogen auf den Erwerb einer Hochschulzugangsberechtigung im Heimatland
  • Nachweis der behaupteten Hochschulzugangsberechtigung durch Ablegen des TestAS mit einem Standardwert von mindestens 95 im Kerntest und 100 in dem für den angestrebten Studiengang einschlägigen studienfeldspezifischen Fachmodul.

Hierdurch wird, zusammen mit den verfügbaren ausländischen Bildungsnachweisen, eine ausländische fachgebundene Hochschulreife nachgewiesen, die zur Aufnahme des Studiums in Studiengängen entsprechender Fachrichtungen an der Bergischen Universität Wuppertal berechtigt.

Die Antragsunterlagen für die Bewerbung mit fluchtbedingt fehlenden oder unvollständigen Zeugnissen/Bildungsnachweisen fordern Sie bitte per E-Mail beim Internationalen Studierendensekretariat der Universität an, das Ihnen auch für Fragen zur Verfügung steht:

E-Mail Adresse: intsek[at]uni-wuppertal.de

Fremdsprachige Studienbewerber*innen müssen vor der Einschreibung in einen deutschsprachigen Studiengang an der Bergischen Universität Wuppertal die für die Aufnahme des Studiums erforderlichen deutschen Sprachkenntnisse nachweisen.

Der Nachweis erfolgt durch Ablegen der Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang“ (DSH) mindestens auf dem Niveau DSH-2. Voraussetzung für die an der Universität durchgeführte DSH ist der Nachweis von Deutschkenntnissen mindestens auf dem Niveau C1.

Vom Nachweis der sprachlichen Studierfähigkeit in Form der DSH-2 ist befreit, wer eines der folgenden Zeugnisse vorlegen kann:

  • TestDeutsch als Fremdsprache“ (TestDaF) mit mindestens dem Ergebnis TDN 4 in allen Teilprüfungen
  • Goethe-Zertifikat C2: Großes Deutsches Sprachdiplom (GDS)
  • Deutschen Sprachdiploms der Kultusministerkonferenz – Zweite Stufe (DSD II)
  • Zentrale Oberstufenprüfung“ (ZOP) des Goethe-Instituts
  • Kleines Deutsches Sprachdiplom (KDS) oder Großes Deutsches Sprachdiplom (GDS)
  • telc Deutsch C1 Hochschule

Alle Bachelor-Studiengänge werden grundsätzlich in deutscher Sprache studiert, jedoch gibt es in nahezu allen Studiengängen einzelne englischsprachige Veranstaltungen.  

Von den Master-Studiengängen der Universität werden die Studiengänge:

in englischer Sprache studiert. Alle anderen Master-Studiengänge werden grundsätzlich in deutscher Sprache studiert, jedoch gibt es in allen Studiengängen einzelne englischsprachige Veranstaltungen. 

Ja, aber beachten Sie bitte, dass der Flugverkehr zwischen Russland und Deutschland eingestellt ist. Über noch mögliche Reiserouten informiert die Deutsche Auslandsvertretung in Russland.

Bedenken Sie bitte auch, dass die Möglichkeiten des Geldtransfers von Russland nach Deutschland aufgrund der Kündigung des SWIFT Abkommens stark eingeschränkt sind.

Die Einschreibung/Immatrikulation an der Bergischen Universität Wuppertal löst die gesetzliche Krankenversicherungspflicht aus. Dies gilt unabhängig vom Asyl- oder Aufenthaltsstatus. Flüchtlinge, die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten, können innerhalb von 3 Monaten nach Einschreibung einen Antrag auf Versicherungsbefreiung bei einer Krankenkasse stellen und diesen damit begründen, dass ihre Krankenversorgung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz sichergestellt ist.

Die Psychologische Beratung für Studierende ist ein Angebot der Zentralen Studienberatung (ZSB) der Universität. Als Studierende*r finden Sie hier Unterstützung bei der Erarbeitung von Bewältigungsstrategien in schwierigen Studien- und Lebenssituationen.

Zusätzlich unterstützt die ZSB Studierende und die Promovierende der Universität bei interkulturellen Fragen und Problemen.

Anlaufstellen außerhalb der Universität:

TelefonSeelsorge®

Die ehrenamtlichen Mitarbeitenden der TelefonSeelsorge® Deutschland e.V. helfen rund um die Uhr, mit bedrückenden Gefühlen und Angst umzugehen. Die Hotline ist kostenfrei.
Weitere Informationen: www.telefonseelsorge.de
Kontakt: +49 800 1110111 und +49 800 1110222

Krisenchat.de/ukraine

Krisenchat.de/ukraine bietet einen kostenfreien psychosozialen Beratungsdienst für junge Menschen bis 25 Jahre via WhatsApp und SMS in ukrainischer und russischer Sprache an. Ausgebildete Psychologinnen und Psychologen unterstützen durch psychosoziale Soforthilfe.

Ukrainer*innen, die seit dem 24. Februar 2022 in Folge des russischen Angriffs geflohen sind, sowie Menschen aus Drittstaaten oder Staatenlose, die legal in der Ukraine lebten und für die eine Rückkehr in ihre Heimatländer nicht möglich ist, wird auf entsprechenden Antrag eine Aufenthaltserlaubnis nach § 24 des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG - Aufenthaltsgewährung zum vorübergehenden Schutz) erteilt. Ukrainische Geflüchtete haben daher einen Anspruch auf Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Das Asylbewerberleistungsgesetz schließt ein Studium nicht aus.

Menschen, die aus der Ukraine geflohen sind und Schutz in Wuppertal suchen, wenden sich zur Registrierung an das Ressort Zuwanderung und Integration der Stadt Wuppertal.

Bitte bringen Sie Ihre Ausweispapiere mit.

Die Adresse ist:
Haus der Integration
Ressort Zuwanderung und Integration
Friedrich Engels-Allee 28
42103 Wuppertal

Die Aufnahme von Geflüchteten erfolgt:
Montag – Donnerstag, 9:00 – 15:00 Uhr
Freitag, 9:00 – 12:00 Uhr

Nach der Aufnahme müssen Sie sich beim Einwohnermeldeamt anmelden. Dafür benötigen Sie eine Terminbuchung beim Einwohnermeldeamt.

Die Adresse ist:
Einwohnermeldeamt Wuppertal
Steinweg 20
42275 Wuppertal

Fragen rund um Ihren Aufenthalt in Wuppertal werden Ihnen durch die Sozialarbeiter*innen des Teams „Ankommen und Teilhabe“ beantwortet, bei denen Sie auch Informationen zu Unterstützungsangeboten und weiteren Anlaufstellen in der Stadt Wuppertal erhalten. Hier geht es zur Liste mit Ansprechpartner*innen.

Weitere Informationen vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zur Einreise und zum Aufenthalt in Deutschland für Menschen aus der Ukraine.

Die Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule (GF-H) ist ein aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördertes Programm. Die Bildungsberater*innen beraten und unterstützen junge Zugewanderte bei der Vorbereitung, Aufnahme und/oder Fortsetzung einer akademischen Laufbahn.

Die Kernthemen der Bildungsberatung GF-H.

Neben der studienvorbereitenden und hochschulorientierten Beratung bietet die Bildungsberatung GF-H für bestimmte Personengruppen auch eine finanzielle Förderung nach den Richtlinien Garantiefonds Hochschule an.

Nähere Informationen zur Förderung.

Online-Anmeldung zur Studienberatung

Förderung geflüchteter Studienbewerber*innen aus der Ukraine nach den Richtlinien Garantiefonds Hochschulbereich (RL-GF-H)

Ab sofort sind Geflüchtete aus der Ukraine mit einem Aufenthaltsstatus nach § 24 AufenthG für die studienvorbereitende Förderung nach den RL-GF-H antragsberechtigt. Anträge auf Förderung können online oder direkt bei einer der regionalen GF-H-Bildungsberatungsstellen gestellt werden.

Bildungsberatung auf YouTube

Die GF-H Bildungsberatung ist nun auch auf YouTube erreichbar. Auf dem eigenen Kanal finden Sie ein Video (nebst einem Vorschauvideo) mit Inhalten und Informationen rund um die Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule und mit kurzen Berichten Ratsuchender.

Hier geht es zum YouTube-Kanal.

Nach aktueller Rechtslage haben ukrainische Geflüchtete derzeit grundsätzlich keinen Anspruch auf BAföG-Leistungen.  

Ausnahmsweise könnten ukrainische Studierende dann BAföG erhalten, wenn sie auch losgelöst von ihrer Flucht BAföG-berechtigt wären. Das ist bei Nicht-EU-ausländischen Studierenden nur unter den Voraussetzungen des § 8 Abs. 3 BAföG der Fall. Voraussetzung hierfür wäre, dass sich die Auszubildenden selbst vor Beginn des förderfähigen Teils des Ausbildungsabschnitts insgesamt fünf Jahre in Deutschland aufgehalten haben und rechtmäßig erwerbstätig waren oder wenn sich zumindest ein Elternteil während der letzten sechs Jahre vor Beginn des förderungsfähigen Teils des Ausbildungsabschnitts insgesamt drei Jahre im Inland aufgehalten hat und rechtmäßig erwerbstätig gewesen ist.

An der Bergischen Universität Wuppertal ist das Hochschul-Sozialwerk Wuppertal, Amt für Ausbildungsförderung zuständig für die Beratung und Bearbeitung sämtlicher BAföG- und Studienfinanzierungsfragen der Studierenden.    

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) bietet aus Mitteln des Auswärtigen Amtes das Stipendienprogramm „Hilde Domin-Programm“ an. Das Programm soll weltweit gefährdete Studierende sowie Doktorandinnen und Doktoranden, denen in ihrem Herkunftsland formal oder de facto das Recht auf Bildung verweigert wird, darin unterstützen, ein Studium in Deutschland aufzunehmen oder fortzusetzen, um einen Studien- oder Promotionsabschluss an einer deutschen Hochschule zu erlangen.

Ausführliche Informationen zum Hilde Domin-Programm finden Sie auf den Seiten des DAAD.

Während des visumfreien Aufenthalts oder des Aufenthalts mit einem Schengen-Visum darf keine Erwerbstätigkeit ausgeübt werden. Möglich sind nur Tätigkeiten nach § 30 BeschV (§ 40 Nr.2 i.V.m. § 17 Abs.2 AufenthV); dabei handelt es sich um ganz spezielle Tätigkeiten für maximal 90 Tage, wie z. B. für Freiwilligendienst, karitative oder religiöse Beschäftigung oder bestimmte Praktika.

Ukrainische Geflüchtete können jedoch eine Aufenthaltserlaubnis nach § 24 Aufenthaltsgesetz (AufenthG) bekommen. Die Aufenthaltserlaubnis wird bei der Ausländerbehörde am Wohnsitz beantragt, welche auch für die Erteilung der Beschäftigungserlaubnis zuständig ist.

Weitere Infos über #UniWuppertal: