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Pünktlich zum heutigen Tag des Baumes veröffentlicht die AG Botanik um Professorin Dr. Gertrud Lohaus eine neue Broschüre zum Baumlehrpfad der Bergischen Universität.
Mit dieser hochaktuellen Frage startet am 20. April um 18.30 Uhr eine spannende zehnteilige Vortragsreihe der Bergischen Universität in der Elberfelder Citykirche. Den Auftakt bildet das Thema „Werben, überreden, überzeugen - über Wahrheit und Rhetorik“ mit Prof. Volker Friedrich, Rhetorikexperte der Hochschule Konstanz.
Transzent, der AStA und die Students for Future an der Bergischen Universität sowie das Wuppertal Institut laden zur vierten Runde ein: Die Klimakrise und die Frage, wie unsere Gesellschaft in allen Bereichen nachhaltiger gestaltet werden kann, sind die entscheidenden Themen unserer Zeit. Auch an der Bergischen Universität sowie am Wuppertal Institut gibt es viel zukunftsweisende Forschung. In der Ringvorlesung werden Forschende ihre Ergebnisse präsentieren und dabei auch Lösungsansätze für die Gestaltung einer nachhaltigen Entwicklung aufzeigen. Alle Veranstaltungen beginnen dienstags um 18:00 Uhr und finden an der Bergischen Universität am Campus Grifflenberg auf der AStA-Ebene (Max-Horkheimer-Straße 15, Ebene ME.04), aber auch in der CityKirche sowie in der Aula des Wuppertal Instituts statt.
Im Sommersemester veranstalten Wissenschaftler*innen der Bergischen Universität Wuppertal wieder ihr Physikalisches Kolloquium. Eingeladen sind hochkarätige Gäste, die über aktuelle Forschungsfortschritte berichten. Die Themen reichen von Klima- und Energieforschung bis hin zur Teilchenphysik. Den Anfang macht Prof. Dr. Michael Fleischhauer (TU Kaiserslautern) am kommenden Montag, 17. April, um 17 Uhr mit dem Thema „Spin Physics with Rydberg Atoms: From Epidemic Models to Spin Liquids“. Das Kolloquium findet in Hörsaal 4 auf dem Campus Grifflenberg statt. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Praktische Erfahrung trifft Wissenschaft: Ab dem 3. April tauschen 15 erfahrene Beamt*innen der Bundeswehr-Feuerwehr als Gasthörende für zwei Semester die Feuerwache mit dem Hörsaal – Auftakt für ein bundesweit bisher einzigartiges Kooperationsprojekt zwischen der Bundeswehr und der Bergischen Universität Wuppertal mit dem Zentrum für Weiterbildung.
Mit dieser hochaktuellen Frage startete am 20. April um 18.30 Uhr eine spannende zehnteilige Vortragsreihe der Bergischen Universität in der Elberfelder Citykirche. Den Auftakt bildete das Thema „Werben, überreden, überzeugen - über Wahrheit und Rhetorik“ mit Prof. Volker Friedrich, Kommunikationsdesigner und Rhetorikexperte der Hochschule Konstanz. Die Veranstaltungsreihe endet am 13 Juli 2023. Eingeladen sind Interessierte, der Eintritt ist frei.
Mit großformatigen Porträtaufnahmen und kurzen Textbeiträgen zeichnet die Wanderausstellung „Standing for Freedom/Poser pour la liberté“ die Lebenswege von Forschenden nach, die ins Exil gezwungen wurden. Die Ausstellung führt vor Augen: Auf der ganzen Welt werden Wissenschaftler*innen wegen ihrer Forschung oder ihrer Äußerungen bedroht, zensiert, verfolgt, verhaftet, gefoltert und hingerichtet. Vom 3. bis 29. April macht die Ausstellung nun an der Bergischen Universität Wuppertal Station. Zur offiziellen Eröffnung am 11. April sind Interessierte ab 16 Uhr herzlich in das Foyer von Gebäude K eingeladen. Auf die Gäste wartet neben dem Gespräch mit den Initiator*innen auch eine Podiumsdiskussion zum Thema „Flucht und Exil“.
Der Masterstudiengang Public Interest Design (PID) der Bergischen Universität Wuppertal lud ab dem 29. März zu einer interaktiven Ausstellung in den Neuen Kunstverein in die Hofaue 51 ein. Unter der Leitung von Designprofessor Johannes Busmann entwickelten die Studierenden Installationen und interaktive Elemente, die Besucher*innen zur körperlichen und geistigen Bewegung animierten. Die Ausstellung war bis einschließlich Samstag, den 1. April, täglich von 14 bis 20 Uhr geöffnet und wurde durch ein Rahmenprogramm begleitet.
„Stadt vermitteln – Methoden und Werkzeuge für gemeinschaftliches Planen“ ist der Titel eines neuen, praxisnahen Handbuchs zur Stadtplanung, veröffentlicht von Prof. Dr.-Ing. Tanja Siems, Leiterin des Lehrstuhls für Städtebau an der Bergischen Universität Wuppertal. Es präsentiert disziplinübergreifende Methoden und Arbeitsweisen zur Stadtplanung mit Fallbeispielen aus Berlin, Düsseldorf, Köln, London, Madrid und Wuppertal. Das Buch richtet sich an alle urbanen Akteur*innen, die vielfältige städtebauliche Planungskonzepte entwickeln und umsetzen möchten.
Die Rhein-Ruhr-Region wird zum Circular Valley®. Davon hört und liest man immer wieder. Aber was bedeutet das eigentlich? Das wissen viele Menschen noch nicht so genau. Nach einer kurzen Recherche lernt man, dass es darum geht, die Region als Hotspot der Circular Economy, also der Kreislaufwirtschaft, zu etablieren – in ähnlicher Weise wie das Silicon Valley für den bedeutendsten Standort der IT- und Hightech-Industrie steht. Aber was ist Kreislaufwirtschaft genau?
„Es war etwas ganz Besonderes und Unvergessliches, an der Summer School in Namibia teilnehmen zu können“, – so lautet das Fazit eines Teilnehmers der Summer School an der NUST-University in Windhoek, zu der 15 Architekturstudierende der Bergischen Universität Wuppertal mit ihren afrikanischen Kommiliton*innen zusammenkamen, um das Thema Coworking zu behandeln.
Studierende des Bachelorstudiengangs Industrial Design und des Masterstudiengangs Strategische Produkt- und Innovationsentwicklung an der Bergischen Universität stellten aktuelle Abschlussarbeiten und Ergebnisse aus den einzelnen Studienprojekten des Wintersemesters 2022/2023 vor: Die Eröffnung der Ausstellung „Beeindruckend“ fand am Freitag, 10. März, ab 19 Uhr auf dem Campus Grifflenberg in Gebäude I, Foyer Ebene 13 statt (Zugang über Fuhlrottstraße 10).
Corona-Pandemie, Ukrainekrieg und Energiepreisexplosion – kein Zweifel: Die vergangenen Jahre haben gravierende Spuren hinterlassen. Das gilt für Familien, Kinder und Jugendliche in und um Wuppertal, aber auch für die Jugendhilfe, deren Akteur*innen am 2. März 2023 zu ihrem sechsten „Jugendhilfetag Wuppertal“ zusammenkamen. Fast 1000 Teilnehmende folgten der Einladung, die die Arbeitsgemeinschaft der Wuppertaler Erziehungshilfeträger der Stadt und die Bergische Universität ausgesprochen hatten, um sich zum Thema „Perspektiven in Zeiten von Krisen“ auszutauschen. Dabei ging es ebenso um Praxiserfahrungen wie um wissenschaftliche Aspekte.
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Für eine Umfrage im Rahmen eines aktuellen Forschungsprojekts kooperiert der Lehrstuhl für Bevölkerungsschutz, Katastrophenhilfe und Objektsicherheit an der Bergischen Universität Wuppertal mit dem Kreis Euskirchen. Ziel ist es, für künftige Krisen besser aufgestellt zu sein.
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Im EU-Projekt OPPORTUNITIES gehen Forschende des Zentrums für Erzählforschung an der Bergischen Universität Wuppertal der Frage nach, wie wir in Europa über Migration sprechen, und stellen dabei fest: Das muss sich ändern. Im Interview erklärt Projektleiter Prof. Dr. Roy Sommer: „Für eine nachhaltige Außenpolitik benötigen wir eine nachhaltige Migrations- und Mobilitätsdebatte!“
Den Wissens- und Methodentransfer innerhalb von Universitäten verbessern – das ist das Ziel des neuen Projekts „Digitalisation and Data Science for Research and Teaching (DigiData)“ vom Interdisziplinären Zentrum Machine Learning and Data Analytics (IZMD) der Bergischen Universität Wuppertal. Das Vorhaben wird im Profilbereich „Wissen über Wissen“ der VolkswagenStiftung für die kommenden drei Jahre mit rund 497.000 Euro gefördert.
Vor 100 Jahren, am 10. Februar 1923, starb einer der berühmtesten Söhne des Bergischen Landes in München, dessen Entdeckung der X-Strahlen die medizinische Diagnostik revolutionierte: Wilhelm Conrad Röntgen. Wie entdeckte er die nach ihm benannten Röntgen-Strahlen? Darüber spricht der Wuppertaler Physiker Dirk Lützenkirchen-Hecht im Jahr100Wissen-Interview.
Wie prägen die Wiedervereinigung und ihre Folgen unsere Gesellschaft bis heute? Und: Inwiefern sind Popkultur und Musik eine Brücke, um über die Themen ins Gespräch zu kommen? Diese und weitere Fragen stellt die Veranstaltung „1989 rockt“, die am 23. Februar ab 20 Uhr in der CityKirche Elberfeld stattfindet. An ihrer Organisation ist auch das Lehrgebiet Geschichte und ihre Didaktik der Bergischen Universität Wuppertal beteiligt.
In den vergangenen fünf Jahren beschäftigte sich die Nachwuchsgruppe „UrbanUp – Upscaling-Strategien für eine Urban Sharing Society“ unter Leitung von Dr. Karoline Augenstein und Dr. Alexandra Palzkill mit den Potenzialen zivilgesellschaftlicher und unternehmerischer Initiativen für eine nachhaltige Stadtentwicklung und forschte dazu gemeinsam mit Praxispartnern im Reallabor Wuppertal. Nun ist der Abschlussbericht in Form eines Magazins erschienen. Er liefert Impulse für eine urbane Transformation Wuppertals.
Im vergangenen Sommer hat der Solar Decathlon Europe 21/22 (SDE) gezeigt, wie Städte nachhaltig, kreislaufgerecht und sozial verträglich weitergebaut werden können: Über 115.000 Besucher*innen kamen nach Wuppertal, um das Event rund um den studentischen Bauwettbewerb live vor Ort mitzuerleben. Dank einer umfassenden Buchdokumentation ist es nun möglich, den SDE noch einmal nachzuerleben und vor allem spannende Erkenntnisse nachzulesen. Das auf Englisch verfasste Werk wird von der Bergischen Universität Wuppertal herausgegeben und steht ab sofort allen Interessierten online zum Abruf zur Verfügung.
„Underground Mathematics“, kürzlich bei Cambridge University Press veröffentlicht, erforscht eine vergessene Disziplin, die sich in den Silberbergwerken des frühneuzeitlichen Europas entwickelte. In seinem neuen englischsprachigen Buch erzählt Thomas Morel, Professor für Geschichte der Mathematik und ihres Unterrichts an der Bergischen Universität, die Geschichte der Markscheidekunst (unterirdische Geometrie).
Durch die steigende Nutzung des Schienengüterverkehrs sowie die gleichzeitig umzusetzenden Angebotsausweitungen im Personenverkehr kommt es zu mehr und mehr Nutzungskonflikten auf dem Schienennetz im Rheinland: Der Nahverkehr konkurriert dabei mit dem Güter- und Fernverkehr um freie Zugtrassen, weil sich meist alle Beteiligten die Infrastruktur teilen müssen. Gemeinsam mit mehreren Praxispartnern hat der Lehrstuhl für Güterverkehrsplanung und Transportlogistik der Bergischen Universität Wuppertal daher eine Studie bearbeitet, auf deren Basis in der Metropolregion zukünftig eine koordinierte Planung für den Bereich des Güterverkehrs möglich werden soll.
Aktuell besuchen mehr als 200.000 Kinder und Jugendliche aus der Ukraine deutsche Schulen. Sie waren Krieg und Flucht ausgesetzt und zeigen ein erhöhtes Traumatisierungsrisiko, das eine besonders sensible und fachkompetente pädagogischen Zuwendung und Unterstützung erfordert. Wie diese aussehen kann und wie traumabelastete Schüler*innen gefördert werden können, untersuchen Wuppertaler Forscher*innen seit einem Jahr im Projekt „TRAILS“. Nun richten sie am 13. Februar einen pädagogischen Fachtag zum Thema aus.
Klimaschutz und Zukunftsenergien – darum dreht sich das viertägige EnergiewendeCamp, das der gemeinnützige Verein KURS 21 e.V. vom 30. Januar bis 2. Februar für Schüler*innen der Jahrgangsstufe 10 bis 12 ausrichtet. Das viertägige Camp wird u.a. von der Bergischen Universität Wuppertal unterstützt. Anmeldungen sind noch möglich.
Wie studieren zukünftige Grundschullehrkräfte in Nachbarländern? Wie kann Internationalisierung in der Grundschullehrer*innenbildung (nachhaltig) gefördert werden? Diesen Fragen widmet sich am 13. Februar das erste Netzwerktreffen zur Internationalisierung des Grundschullehramtsstudiums an der Bergischen Universität Wuppertal.
Die Fakultät für Elektrotechnik, Informationstechnik und Medientechnik und das Wuppertal Center for Smart Materials & Systems laden am 16. Februar zur öffentlichen Abschlussvorlesung der Mittelsten Scheid-Gastprofessorin Prof. Dr. Clivia M. Sotomayor Torres ein. Die Veranstaltung findet ab 17 Uhr im Hörsaalgebäude FZH auf dem Campus Freudenberg statt. Interessierte sind herzlich eingeladen.
In der Reihe „Rencontre Littéraire“ war am Dienstag, 28. Juni, die französische Autorin Hélène Gaudy zu Gast an der Bergischen Universität Wuppertal. Die Veranstaltung beginnt (begann) um 16 Uhr und findet erstmals wieder in Präsenz statt. Zusätzlich bleibt das Angebot, die literarische Begegnung über Zoom zu verfolgen, bestehen. Eingeladen waren nicht nur Studierende, sondern alle an französischer Literatur Interessierten in und außerhalb der Universität. Veranstaltungsort war die „Kirche an der Uni“, Gaußstraße 4 in Wuppertal.
„Wie geht es mir?“ Diese zentrale Frage steht im Mittelpunkt der Ausstellung „Check-in Tag“, die vom 19. bis 26. März im „Schimmerlos“ im Wuppertaler Luisenviertel stattfindet. Initiator der Veranstaltung, die dem Thema mentale Gesundheit gewidmet ist, ist Yannic Hüttebräucker, Masterstudent im Studiengang Public Interest Design an der Bergischen Universität. Mit seinem Projekt möchte er vor allem junge Menschen für Themen rund um die seelische Gesundheit sensibilisieren.
Beteiligt sind auch: Dr. Johannes Busmann, Professor für Mediendesign und seine Didaktik // Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologe Prof. Dr. Stefan Diestel //Student Health Centers // Hochschulsport der Bergischen Uni
Das Projekt „Forschungsdatenbank Nichtwohngebäude“ (dataNWG) wurde vom Berufsverband Deutscher Markt- und Sozialforscher im Rahmen des Deutschen Marktforschungspreises für den Innovationspreis 2022 nominiert. An dem Projekt ist auch die Bergische Universität Wuppertal mit dem Lehrstuhl Ökonomie des Bauens unter Leitung von Dr.-Ing. Roland Busch beteiligt.
Zusatz: Mit dem Projekt konnte das Forschungskonsortium, dem neben der Bergischen Universität auch das Forschungsinstitut IWU und das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) aus Dresden angehören, eine Lücke in der amtlichen Statistik schließen: Erstmals gibt es statistisch valide Daten zu Nichtwohngebäuden in Deutschland. Dazu zählen zum Beispiel Supermärkte, Friseursalons oder auch Justizvollzugsanstalten. Ein Vorteil: Die nun vorliegenden Erkenntnisse, die sowohl Anzahl, Flächen und Gebäudegestalt als auch Stand und Dynamik ihrer energetischen Beschaffenheit umfassen, können die Klimaschutzpolitik der Bundesregierung vorantreiben und damit einen Beitrag zum Ziel eines klimaneutralen Gebäudebestands leisten.
Beim deutschlandweiten Girls'Day am 28. April können Mädchen MINT-Berufe und Studiengänge erkunden. Auch die Bergische Uni öffnet dieses Jahr wieder ihre Türen. Ebenso wie beim parallel stattfindenden Boys'Day, dem „Jungen-Zukunftstag“.
Zusatz: Parallel zum „Mädchen-Zukunftstag“ findet der Boys‘Day 2022 statt. Bundesweit laden Einrichtungen und Unternehmen Schüler ab der 5. Klasse ein, Berufe in den Bereichen Erziehung, Soziales, Gesundheit, Pflege und Dienstleistung kennenzulernen. An der Bergischen Uni können Jungen mehr über die Berufe Grundschullehrer bzw. Sonderpädagoge erfahren. Die Zentrale Studienberatung und der Servicebereich Information & Service für die Lehrerbildung (ISL) zeigen, was man alles an der Uni lernt, um später an einer Grundschule unterrichten zu dürfen und klärt die Frage, wie man Grundschullehrer bzw. Sonderpädagoge wird.
Ein Interview mit dem Gründungsprofessor Prof. em. Dr. phil. Dr. theol. Waldemar Molinski über theologische Prägungen, berühmte Zeitgenoss*innen und die Anfänge des Fachs im Vorfeld der Gründung der Bergischen Universität.
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Abschlusskonferenz: Projektpartner blicken auf drei Jahre „bergisch.smart_mobility“ zurück
Die Bergische Region fit für die Zukunft machen – dieses Ziel stand im Mittelpunkt des Projekts „bergisch.smart_mobility: KI als Enabler der Mobilität von Morgen“. Nach drei Jahren Laufzeit fand am 10. März die Abschlusskonferenz als Livestream und im Beisein von NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart statt. Im Rahmen des Vorhabens erhielt die Bergische Universität Wuppertal rund fünf Millionen Euro Fördergelder. Wissenschaftler*innen des Interdisziplinären Zentrums für Machine Learning and Data Analytics trugen maßgeblich zur Entwicklung und ersten Umsetzung der Projektergebnisse bei.
Vom 30. Mai bis 3. Juni lädt die Bergische Universität zur SommerUni ein. Unter dem Motto „Studieren auf Probe für junge Frauen in Naturwissenschaft und Technik“ können sich Oberstufenschülerinnen und Abiturientinnen aus dem gesamten Bundesgebiet kostenlos über die MINT-Fachbereiche (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) und eine entsprechende Berufswahl informieren. 2022 feiert die SommerUni ihr 25. Jubiläum – und das wird mit dem bisher umfangreichsten Programm ihrer Geschichte gefeiert. Die Schülerinnen haben die Möglichkeit, sich aus über 90 Einzelveranstaltungen einen Stundenplan nach individuellen Interessensschwerpunkten zusammenzustellen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Anmeldung ist ab sofort möglich unter registrierung-sommer.uni-wuppertal.de.
Rund 20 Englischlehrkräfte der Region sind im März der Einladung des Teams der Fachdidaktik Englisch an der Bergischen Universität zur zweiten TEFL Tea Time gefolgt. Das Ziel dieses von Prof. Dr. David Gerlach (Didaktik des Englischen) und seinem Team neu konzipierten Fortbildungsformats ist es, den Austausch zwischen Universität und regionaler Schullandschaft durch Impulsvorträge und Werkstätten zu fördern und dabei den Dialog zwischen Theorie, Praxis und Forschung zu intensivieren.
Neutrinos nehmen in der Kosmologie und der Welt der Teilchenphysik aufgrund ihrer winzigen Masse eine wichtige Sonderstellung ein – sie gibt Anlass zur Annahme, dass physikalische Prozesse jenseits der bisher bekannten Theorien existieren. Das „KArlsruhe TRItium Neutrino Experiment“ (KATRIN) hat nun eine wichtige Schwelle in der Neutrinophysik durchbrochen und die Masse der „Leichtgewichte des Universums“ mit bisher unerreichter Präzision eingegrenzt. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die mitwirkenden Wissenschaftler*innen in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Nature Physics: Sie konnten erstmals messen, dass Neutrinos leichter als 0,8 Elektronenvolt (eV) sind. Am Experiment beteiligt ist auch ein Team der Bergischen Universität Wuppertal unter Leitung von Prof. Dr. Klaus Helbing.
Vom 6. bis 10. Juni findet die International Conference on Computational Finance 2022 (ICCF2022) an der Bergischen Universität Wuppertal statt. Organisiert von der Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften richtet sich die international renommierte Veranstaltung sowohl an Forscher*innen und Studierende aus dem Bereich der Numerischen Finanzmathematik sowie an Expert*innen aus der Finanzindustrie. Die Anmeldung ist ab sofort möglich unter iccf2022.uni-wuppertal.de.
Die Teams von „Rethinking.Mobility“, der Plattform für den Dialog und die Aufklärung zum Thema Smart Mobility am Lehrstuhl für Technologien und Management der digitalen Transformation der Bergischen Universität Wuppertal, sowie von „camo.nrw“, dem Centrum für automatisierte Mobilität in NRW, laden zum virtuellen Workshop „Fit für die Mobilitätswende: Die digitale Transformation in Kommunen erfolgreich gestalten“ ein. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 15. Februar, ab 13 Uhr über Zoom statt. Anmeldungen sind ab sofort möglich!
Unter dem Namen „Electric City Neuss“ (ElCiN) haben die Bergischen Universität Wuppertal sowie die Stadtwerke Neuss mit der Stadt Neuss in den vergangenen drei Jahren ein großes und innovatives Forschungsprojekt zur Stromversorgung der Zukunft gestartet, welches aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert wurde. Ziel war es, ein ganzheitliches Quartierskonzept zu konzipieren und umzusetzen. Der theoretische Ansatz für das „Stromnetz der Zukunft“ war dabei die Sektorenkopplung, das heißt die Zusammenführung der Sektoren Strom, Gas, Mobilität und Wärme. Die Ergebnisse wurden jetzt im Rahmen eines öffentlichen Video-Meetings vorgestellt.
Forschung und pädagogische Praxis einander näher bringen – das ist das Ziel des digitalen Fachtags „Intersektionalität und Differenz“, den das Forschungszentrum „Kindheiten. Gesellschaften“ der Bergischen Universität Wuppertal am Freitag, 4. Februar, ausrichtet.
Partner/Mitwirkende: Fachhochschule Bielefeld, Kinderwelten Berlin, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, TH Köln, Universität Bremen, IDA NRW, Universität Vechta, FUMA NRW
Mitte des Jahres 2022 heißt es in Wuppertal: Heute entdecken, wie wir morgen bauen und leben werden. Vom 10. bis zum 26. Juni 2022 findet hier der Solar Decathlon Europe 21/22 (kurz: SDE 21/22) statt. Zu seinem 20-jährigen Jubiläum kommt der bedeutendste universitäre Architektur-Wettbewerb der Welt erstmals nach Deutschland. Das Besondere: Es wird wirklich gebaut – keine Modelle, sondern 18 echte und voll funktionierende Gebäude. Besucher*innen erwartet bei freiem Eintritt ein Blick in die Zukunft unserer Städte: mehr Klimaschutz durch weniger Ressourcenverbrauch und mehr Nutzung erneuerbarer Energie.
Veranstaltet und wissenschaftlich begleitet wird der SDE 21/22 von der Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen der Bergischen Universität Wuppertal. Projektpartner*innen sind das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH, Utopiastadt gGmbH, Neue Effizienz GmbH, WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH, Stadt Wuppertal, Alte Feuerwache Wuppertal gGmbH und der Verein Publik e.V. Das Großprojekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.)
Anlässlich der Buchvorstellung eines von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier herausgegebenen Bandes über dreißig „Wegbereiter der deutschen Demokratie“ zwischen 1789 und 1918 waren die Mitwirkenden, u. a. auch Prof. Dr. Ewald Grothe, Neuzeithistoriker an der Bergischen Universität Wuppertal, Ende November zu einem Empfang im Schloss Bellevue eingeladen.
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Das Bergische Städtedreieck lebenswerter gestalten, mit eigenen Ideen und eigenen Daten: Künstliche Intelligenz, Bürger*innenbeteiligung und neue Mobilitätsangebote sind nur einige der Schwerpunkte des Projektes Rethinking Mobility, das an der Bergischen Universität Wuppertal am Lehrstuhl für Technologien und Management der Digitalen Transformation von Prof. Dr. Tobias Meisen geleitet wird und zum Gesamtprojekt Bergisch.Smart_Mobility gehört. Im Januar 2022 folgt die Fortsetzung der Hackathonreihe für Studierende und Interessierte der Region, in der es dieses Mal schwerpunktmäßig um Apps für die Smart City der Zukunft gehen wird. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.
Projektpartner: Neue Effizienz, Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft
Wissenschaftler*innen der Bergischen Universität Wuppertal und des Universitätsklinikums Ulm untersuchen aktuell im Forschungsprojekt „SicherImSport“ die Häufigkeiten und Formen von sexualisierten Grenzverletzungen, Belästigung und Gewalt im Vereinssport sowie den Umsetzungsstand von Schutzmaßnahmen in Sportverbänden. An dem vom Landessportbund Nordrhein-Westfalen geförderten Projekt beteiligen sich zehn weitere Landessportbünde, sodass deutschlandweit Daten erhoben wurden. Die Erhebungen wurden im Sommer dieses Jahres abgeschlossen, nun liegen die ersten Ergebnisse vor. Die Studie zeigt, dass sexualisierte Grenzverletzungen, Belästigung und Gewalt im Vereinssport vorkommen. Ein großer Teil der Sportverbände hat dieses Problem erkannt und Maßnahmen zur Prävention eingeführt.
Eine Zusammenfassung der Ergebnisse gibt es in diesem Factsheet
Rund 25 Englischlehrkräfte der Region folgten Ende September 2021 der Einladung des Teams der Fachdidaktik Englisch zur ersten TEFL Tea Time. Das Ziel dieses von Prof. Dr. David Gerlach und seinem Team neu konzipierten Fortbildungsformats ist es, den Austausch zwischen Universität und regionaler Schullandschaft durch Impulsvorträge und Werkstätten zu fördern und Theorie, Praxis und Forschung miteinander ins Gespräch zu bringen.
Wie können Architekt*innen mit der Gesellschaft in Interaktion treten? Und welchen Einfluss hat Architektur auf unser gesellschaftliches Zusammenleben? Fragen wie diesen widmet sich Mitte Oktober 2021 eine internationale Forschungskonferenz, die an der Bergischen Universität stattfindet. Auf Einladung des Lehrstuhls für Architekturgeschichte und -theorie unter Leitung von Prof. Dr. Christoph Grafe sind zehn Nachwuchswissenschaftler*innen von neun weiteren Universitäten nach Wuppertal gekommen, um gemeinsam den Zusammenhang von Architektur und Gesellschaft zu diskutieren.
Bereits seit 2020 beschäftigen sich Forscher*innen der zehn teilnehmenden Universitäten im Rahmen eines von der EU-geförderten Projektes mit dem Thema „Tacit Knowledge of Architecture“. Auf der Konferenz in Wuppertal diskutieren die Nachwuchswissenschaftler*innen nun erstmalig persönlich über den Fortschritt der Projektarbeiten und präsentieren diese in einer offenen Debatte.
Im Auftrag des Ministeriums des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen haben Bachelorstudierende der Teilstudiengänge Mediendesign und Designtechnik sowie Design Interaktiver Medien unter der Leitung von Prof. Dr. Johannes Busmann und Prof. Kristian Wolf Kommunikationskonzepte zur Eindämmung von Clankriminalität entwickelt. Heute Vormittag fand die Abschlusspräsentation ihrer Ergebnisse im Beisein von Innenminister Herbert Reul an der Bergischen Universität Wuppertal statt.
Seit 2017 setzt die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) eine digitale Einsatzunterstützungseinheit ein: Die Expert*innen des sogenannten „Virtual Operations Support Teams“ (VOST) beobachten in Krisen und Katastrophen die sozialen Netzwerke und öffentlich-zugängliche Quellen, um für die Einsatzkräfte vor Ort relevante Informationen herauszufiltern. Anfang Februar fand an der Bergischen Universität nun das erste VOST-Symposium für Einsatzführungskräfte statt. Forscher*innen und Einsatzkräfte aus ganz Deutschland tauschten sich dabei auf Einladung des THW und des Lehrstuhls für Bevölkerungsschutz, Katastrophenhilfe und Objektsicherheit über Möglichkeiten der zukünftigen Zusammenarbeit aus.
Kontakt:
Ramian Fathi, M.Sc., Lehrstuhl für Bevölkerungsschutz, Katastrophenhilfe und Objektsicherheit
Telefon: 0202/439-5607
E-Mail: fathi{at}uni-wuppertal.de
Zum Beitrag:
Die AG „Flucht, Migration, Rassismus“ und das Fach Erziehungswissenschaft an der Bergischen Universität führten Anfang Dezember 2019 ein öffentliches Kolloquium „‚Problembewältigung’ Moria. Zeugenschaft und Verantwortung im Kontext von Grenzsicherung“ durch. Auf dem Programm stand eine Filmvorführung mit anschließender Podiumsdiskussion.
Der Dokumentarfilm „Forgotten faces behind Moria’s fence“ von Regisseur Ahmad Ali Ahmadi thematisierte die prekären Lebensumstände Asylsuchender. Konkret verbrachte der Filmemacher zwei Wochen mit Menschen, die im Lager „Moria“ auf der Insel Lesbos auf ihr Asylverfahren warten.
Im Zentrum der anschließenden Diskussion stand die Frage nach Formen von Zeugenschaft und Verantwortung im Kontext von „Grenzsicherung“, zu der die Podiumsgäste aus professionsbezogener und persönlicher Perspektive gesprochen hatten. Teilnehmende waren Aktivist*innen sowie Wissenschaftler*innen. Zu Gast waren u.a. Prof. Dr. Karim Fereidooni, Juniorprofessor für Didaktik der sozialwissenschaftlichen Bildung an der Ruhr-Universität Bochum, sowie der Regisseur selbst.
Weiterführende Informationen:
www.erziehungswissenschaft.uni-wuppertal.de/de/startseite.html
Pressemeldung:
Sobald die Sonne scheint und die Blüten duften, ist in heimischen Gärten eine Vielzahl von Insekten bei der Arbeit zu beobachten. Dazu gehören auch die Schmetterlinge. Die Zerstörung ihres Lebensraumes sowie der Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln führen jedoch zu einem enormen Artenrückgang, sodass mittlerweile über 60 Prozent der heimischen Falterarten auf der Roten Liste stehen. Auch unter der Sonne Südostasiens und Südamerikas leben zahlreiche Schmetterlingsarten, die vom Aussterben bedroht sind. Ebenso wie ihre heimischen Artgenossen spielen sie aber eine wichtige Rolle z.B. als Bestäuber im Ökosystem und tragen deshalb zur Biodiversität bei. Ihr Verschwinden zöge das Aussterben weiterer Arten, z.B. der von ihnen bestäubten Pflanzen nach sich.
In intensiver Zusammenarbeit zwischen dem Botanischen Garten der Stadt Wuppertal, dem Verein der Freunde und Förderer des Botanischen Gartens und dem Lehrstuhl für Zoologie und Biologiedidaktik an der Bergischen Universität Wuppertal entwickelte sich 2010 die Idee, eine Ausstellung mit lebenden tropischen Schmetterlingen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Botanischen Garten Wuppertal durchzuführen.
Wie viele Beine haben Raupen und wie viele die Schmetterlinge? Warum heißt der Bananenfalter Bananenfalter? Diese und andere Fragen können sich die Besucher anhand von Postern und Broschüren erschließen oder in einer Führung erklären lassen. Im Fokus der Ausstellung stehen die adressatengerechte Vermittlung der Lebensbedingungen und Eigenschaften tropischer Schmetterlingsarten sowie ihrer Morphologie und Entwicklung. Auch die biologische Beziehung zwischen Pflanzen und den von ihnen lebenden Schmetterlingen wird ansprechend illustriert. Zudem ist es ein besonderes Anliegen, die Besucher auf die Gefährdung von Schmetterlingsarten aufmerksam zu machen und diese nachhaltig für den Schutz der Flora und Fauna zu sensibilisieren
Flyer zur Ausstellung 2017
Die Entwicklung neuer Gewerbestandorte im suburbanen Raum der letzten Jahrzehnte hat dazu geführt, dass die freien Flächen an den Stadträndern zunehmend beansprucht werden und es zudem zu einer fortlaufenden Zerstreuung von Industrie und Gewerbe kommt. Das Forschungsprojekt „Gewerbe in der Stadt – Wandel im Bestand gestalten“ soll genau dieser Entwicklung entgegensteuern. Ziel des Projektes ist es, innerstädtische Gewerbegebiete zu entwickeln und die Potenziale vorhandener, zentraler Gewerbeflächen bestmöglich zu nutzen. Es gilt, die Vorteile städtischer Gewerbestandorte – wie ein attraktiveres Umfeld, bessere Erreichbarkeit für Beschäftigte, kurze Wege zu Kunden und Kooperationspartnern der Betriebe sowie geringere Mobilitätskosten und CO2-Ausstoß – zu fokussieren. Des Weiteren stellt sich vor dem Hintergrund starker struktureller Veränderungen der „Industrie 4.0“ für eine wachsende Anzahl an Unternehmen die Frage, inwieweit suburbane Standorte langfristig überhaupt geeignet sind. Vor allem für aufstrebende und stadtaffine Wirtschaftsbereiche könnten innerstädtische und dynamische Gewerbegebiete also in Zukunft das bestmögliche Arbeitsumfeld bieten. Die Möglichkeiten und Chancen dieser „Urbanen Produktion“ sollen durch das Forschungsprojekt erarbeitet und gefördert werden, umso zu einer nachhaltigen Transformation urbaner Gewerbegebiete sowie zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung beizutragen.
Projektpartner:
Bergische Universität Wuppertal, Lehrstuhl für Ökonomie des Planens und Bauens
HafenCity Universität Hamburg, Fachgebiet Projektentwicklung und Projektmanagement
Weitere Informationen:
www.oekonomie-arch.uni-wuppertal.de
Die Arbeitswelt wandelt sich. Neue Technologien, veränderte Arbeitsformen, Flexibilisierung und weitere Faktoren führen zu veränderten Arbeitsbedingungen, die vor allem ältere Erwerbstätige vor große Herausforderungen stellen. Gleichzeitig altert und schrumpft die deutsche Erwerbsbevölkerung. Durch ein angehobenes gesetzliches Renteneintrittsalter stehen viele ältere Erwerbstätige vor der Herausforderung, länger arbeiten zu müssen.
Wenn ältere Erwerbstätige heute mehr und länger als bisher arbeiten sollen, stellen sich für Politik, Gesellschaft und Betriebe folgende Fragen:
• Wie können Gesundheit, Motivation und Arbeitsfähigkeit erhalten werden?
• Welche Arbeitsbedingungen, welche Erwerbsverläufe, aber auch welche persönlichen Faktoren beeinflussen Fähigkeit und Bereitschaft, (länger) zu arbeiten?
• Und wie unterscheiden sich dabei Männer und Frauen, Erwerbstätige verschiedener Herkunft oder aus verschiedenen Branchen?
• Was ist mit älteren Beschäftigten mit geringer Arbeitsfähigkeit oder schlechter Gesundheit, die gezwungen sind länger erwerbstätig zu sein?
Die lidA-Studie sucht Antworten auf diese Fragen.
Die lidA-Studie wird geleitet und durchgeführt vom Lehrstuhl für Arbeitswissenschaft an der Bergischen Universität Wuppertal unter Prof. HM Hasselhorn. Die Studie wird unterstützt vom infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH, Bonn. Weitere Kooperationspartner sind die Universitäten aus Duisburg-Essen, Düsseldorf und Bielefeld.
Weitere Informationen:
www.lida-studie.de
An der gesundheitlichen Versorgung pflegebedürftiger Menschen sind verschiedenste Akteure des Gesundheitswesens, z.B. Ärzte, Krankenhäuser, Pflegedienste und -einrichtungen, beteiligt. Vor allem an den Versorgungsschnittstellen, d.h. beim Übergang von einem Akteur zum anderen, können Informationslücken entstehen. Diese führen nicht selten zu Informationsdefiziten und in der Konsequenz zu pflegerischen oder medizinischen Risiken auf Seiten der Patientinnen und Patienten sowie zu einem erhöhten Arbeits- und Dokumentationsaufwand für die in der Versorgung Beschäftigten. Durch die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) können diese Risiken und Aufwände reduziert werden.solimed - Unternehmen Gesundheit (solimed) verfolgt seit 2013 das Ziel, die sektorenübergreifende Kommunikation durch die Entwicklung einer eHealth-Lösung (dem ePflegebericht (ePB)) zu optimieren. Seit März 2017 wird der ePB, gemeinsam mit Solinger Haus- und Fachärzten, Krankenhäusern sowie Pflegedienste und -einrichtungen, in einem regionalen Gesundheitsnetzwerk (siehe Abb. 1), technisch umgesetzt und erprobt.Ziel ist es, eine schnelle, sichere und einfache Kommunikation auf „Knopfdruck“ im Netzwerk zu gewährleisten. Dabei soll der ePB über eine Vernetzungslösung (x.comdoxx) in Überleitungssituationen, z.B. bei Entlassung des Bewohners aus dem Krankenhaus in die stationäre Pflegeeinrichtung, versendet werden. Hierdurch kann sichergestellt werden, dass alle Professionen mit pflegerelevanten Informationen versorgt und die Patienten bzw. Bewohner ohne Zeitverzug weiter betreut werden können. Durch den rechtzeitigen Erhalt dieser Informationen sind z.B. Pflegeeinrichtungen in der Lage, pflegerische Maßnahmen zeitgerecht einzuplanen. Zudem entfällt Mehrarbeit, die durch nachträgliche Informationsbeschaffung entsteht.
Weitere Informationen zum Projekt sowie eine Übersicht der Projektpartner sind unter
https://www.versorgungsforschung.uni-wuppertal.de/de/forschung/abgeschlossene-projekte/ zu finden.
„Circular Economy“ ist auch im Bausektor die Herausforderung der Zukunft: Es gilt, Ressourcen zu schonen und Abfall zu vermeiden, nur so können langfristig die Klimaschutzziele erreicht und gehalten werden. Für das Bauen bedeutet dies, Gebäude als Ressourcenlager anzulegen. Nur als „urbane Minen“ geplant, bleiben die in ihnen gebundenen Baustoffe für folgende Generationen verfügbar.
Doch für die planenden Architekten und Ingenieure fehlt es an Informationen, wie dies genau in die Praxis zu überführen ist: Wie kann man einen späteren Rückbau erleichtern? Welches sind die Baumaterialien der Circular Economy? Auf welcher quantitativen Bewertungsbasis können politische Steuerungsmittel entwickelt werden? Wie sehen die Häuser der Zukunft aus?
Antworten auf diese und andere Fragen liefert der Atlas Recycling. Die Autorinnen – Prof. Annette Hillebrandt, Petra Riegler-Floors, Anja Rosen und Johanna-Katharina Seggewies – sind am Lehrstuhl Baukonstruktion, Entwurf und Materialkunde der Bergischen Universität Wuppertal beheimatet. Ihre Zielgruppe: Architektinnen und Architekten sowie Ingenieurinnen und Ingenieure.
Weitere Informationen:
https://www.team-arch.uni-wuppertal.de/de/aktuelles/ansicht/recycling-atlas/
https://shop.detail.de/de/landingpages-2/startkategorie/atlas-recycling.html
Die Digitalisierung wird das deutsche Gesundheitswesen und die Pflege stark verändern. Ein wichtiger Baustein der Digitalisierung ist der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI). Technologischer Wandel, der insbesondere durch Start-ups, große Digitalkonzerne und die Wissenschaft vorangetrieben wird, sowie verändertes Nutzer-und Patientenverhalten treffen auf ein deutsches Gesundheits- und Pflegesystem, das noch nicht hinreichend auf diesen Wandel vorbereitet ist. An diesem Punkt setzte der 1. Bergische Zukunftssalon Gesundheit und Pflege an, der am Dienstag, dem 7. Mai, unter Leitung von Dr. Sebastian Kluckert, Professor für Öffentliches Recht an der Bergischen Universität Wuppertal, stattgefunden hatte. Ausrichter der Tagung waren neben der Bergischen Universität noch die Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbh sowie die AOK Rheinland/Hamburg.
Ziel des Zukunftssalons war es, die sich durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz abzeichnenden neuen Behandlungs- und Versorgungsformen sowie den schon ausgelösten und bevorstehenden Wandel im Gesundheits- und Pflegewesen zu identifizieren.
Mit der Tagung sollte ein wichtiger Beitrag zum Aufbau des neuen Clusters „Bergisch.Smart.Health“ geleistet werden, auf den sich Akteure der Gesundheits- und Pflegewirtschaft im Bergischen Städtedreieck Ende 2018 geeinigt haben.
Weitere Informationen unter:
https://kluckert.wiwi.uni-wuppertal.de/
https://www.bergisches-dreieck.de/presse/presseinformation/article/1-bergischer-zukunftssalon-gesundheit-und-pflege-2.html
Das Regionale Konjunkturbarometer hat zum Ziel, die aktuelle wirtschaftliche Lage und Entwicklung im Bergischen Städtedreieck abzubilden. Hierzu werden - ab März 2018 - Unternehmen im Bergischen Städtedreieck zur konjunkturellen Lage und Entwicklung quartalsweise befragt.
Die Ergebnisse des Regionalen Konjunkturbarometers werden in unserem Konjunkturreport verständlich zusammengefasst und durch unsere Experten kommentiert. Erfahren Sie zeitnah, wie sich die wirtschaftliche Lage in der Region verändert und nutzen Sie die Erkenntnisse, um Ihre unternehmerischen Investitions-, Produktions- und Beschäftigungsentscheidungen daran anzupassen.
Weiter Informationen:
https://www.wifop.uni-wuppertal.de/de/transfer/regionales-konjunkturbarometer.html
Im GeoIT Schülerlabor können sich Kinder und Jugendliche anhand aktueller physisch-geographischer und informatischer Fragestellungen zu den Themengebieten Wärmeinsel Stadt, Smart Farming und Erneuerbare Energien durch die Arbeit mit Drohnen und Geographischen Informationssystemen (GIS) auseinandersetzen. Trotz einer Verankerung im Kernlehrplan der Sekundarstufe II für Gymnasien und Gesamtschulen in NRW findet die Arbeit mit GIS nur sehr vereinzelt im Schulunterricht statt. Verantwortlich für diese Diskrepanz sind häufig fehlende finanzielle Mittel für Personal und Ausstattung. Viele Lehrkräfte an den Schulen haben zudem nicht ausreichende Kenntnisse über die Möglichkeiten des Einsatzes neuer digitaler Unterrichtsmedien. Außerschulische Lernorte wie das Schülerlabor GeoIT bieten daher eine optimale Alternative und Ergänzung zum Schulunterricht.
Das für zunächst drei Jahre durch den EFRE geförderte Projekt GeoIT richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der 8. Jahrgangsstufe und bietet ihnen die Möglichkeit, ihren eigenen Lebensraum im Städtedreieck Wuppertal, Solingen und Remscheid kennen und verstehen zu lernen. Dazu wird die physisch-geographische Umwelt der Region in den drei innovativen Themenfeldern zu unterschiedlichen Fragestellungen analysiert. Die mittels der Drohnen erhobenen Informationen (z. B. Wärmebildaufnahmen von Gebäuden) werden von den Schülerinnen und Schülern auch unter gesellschaftlichen Gesichtspunkten einer nachhaltigen Entwicklung interdisziplinär diskutiert, um die Auswirkungen des eigenen menschlichen Handelns auf die Lebensumwelt zu verstehen. Erste Einblicke in mögliche Berufsfelder aus dem MINT-Bereich und das Studium der Geographie an der Bergischen Universität Wuppertal können zudem durch das GeoIT entstehen.
Wichtiger Hinweis
Das GeoIT befindet sich zurzeit im Aufbau. Erste Kurse sind voraussichtlich ab Ende 2019 buchbar.
Weitere Informationen:
https://www.geographie.uni-wuppertal.de/de/geoit/
Unter dem Titel HartzPlus steht eine Studie, die der Berliner Verein Sanktionsfrei e. V. unter wissenschaftlicher Begleitung der Bergischen Universität, und hier speziell durch Professor Wieland, dem Leiter des Wuppertaler Instituts für Unternehmensforschung und Organisationspsychologie (WIFOP), mit Hartz IV Empfängern durchführt.
In der Studie geht es darum zu erfassen, wie Hartz IV das Leben der Betroffenen verändert. Mit welchen psychosozialen Folgen müssen sie rechnen?
Für die Durchführung der Studie werden 500 Hartz IV-Empfängerinnen und Empfänger gesucht. Die eine Hälfte erhält im Rahmen der bis 2022 laufenden Studie die Garantie, dass sie das Hartz-IV drei Jahre lang ohne Sanktionen beziehen kann. Um die Umsetzung kümmert sich Sanktionsfrei e.V. Der gemeinnützige Verein stellt den Fehlbetrag zur Verfügung, falls der Hartz IV-Satz gemindert wird. Die andere Hälfte fungiert als Kontrollgruppe: Ihre Mitglieder erhalten unverändert Hartz IV und müssen gegebenenfalls mit Sanktionen rechnen.
Zu Beginn der Studie werden bei beiden Gruppen die relevanten Persönlichkeitsmerkmale – von der Eigeninitiative über die psychosoziale Befindlichkeit bis zur Gesundheitskompetenz – erhoben. Im weiteren Verlauf werden dann an mehreren Zeitpunkten die psychische Befindlichkeit und das Kontrollerleben erfasst. Zusätzlich werden qualitative Interviews durchgeführt und ausgewertet.
Ziel dieses Projektes ist es, neue Impulse für die Gestaltung der Arbeit und der Sozialsysteme von morgen zu setzen.
Weitere Informationen:
https://hartz-plus.de/studie
Pressemeldung:
Der Solinger Wissenschaftsladen ist eine dezentrale Transferstelle und dient als Anlaufstelle für unterschiedliche Zielgruppen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger erhalten hier Infos über die Universität, zum Beispiel in Form von Einblicken in verschiedene Forschungsprojekte. Zudem finden öffentliche Vorträge sowie Workshops zum Thema Nachhaltigkeit statt, bei denen die Besucherinnen und Besucher eigene Ideen mit den Forscherinnen und Forschern der Uni diskutieren können. Auch Vertreterinnen und Vertreter von Firmen, die Fragen im Bereich der Herstellung und Verarbeitung von metallischen Werkstoffen haben, finden im Wissenschaftsladen künftig entsprechende Ansprechpartner. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Kooperationen mit Solinger Schulen gelegt. Lehrerinnen und Lehrer, die ihr naturwissenschaftliches Angebot erweitern möchten, können ihren Unterricht zum Beispiel durch Praxisstunden im Wissenschaftsladen ergänzen.
Weitere Informationen:
www.fuw.uni-wuppertal.de/de/wila.html
Pressemeldung:
Das zum Wintersemester 2015/16 ins Leben gerufene Projekt „In Touch Wuppertal“ der Bergischen Universität richtet sich an internationale Geflüchtete, die ein Studium an einer deutschen Universität anstreben. Es baut auf den Erfahrungen eines Schnupperstudiums auf und umfasst differenzierte Deutschkurse, Beratungsangebote sowie propädeutische und interkulturelle Angebote. Dabei findet auch eine Prüfung der Lernvoraussetzungen statt und es wird eine Begleitung der Geflüchteten durch ehrenamtliche Studierende („Buddies“) vermittelt. Das erfolgreiche Konzept soll nun weiterentwickelt und über die ganze Studienphase angepasst werden. Das Projekt wird vom Förderprogramm des Stiftungsfonds Deutsche Bank gefördert.
Weitere Informationen:
http://www.intouch.uni-wuppertal.de/
https://www.stifterverband.org/angekommen-integriert-qualifiziert
Im Rahmen von „Brennpunkt“ werden bedeutsame Fragestellungen aus der Sicherheitswissenschaft, insbesondere aus dem Brand- und Explosionsschutz thematisiert. Das Veranstaltungskonzept sieht vor, das Forum Brennpunkt wiederkehrend durchzuführen und damit eine neutrale Informationsplattform zu bieten, auf der sich dann auch die interessierte Fachöffentlichkeit begegnen und ergebnisoffen austauschen kann.
Weitere Informationen:
www.msu.uni-wuppertal.de
Die Wuppertaler Zoogespräche sind eine im Menschenaffenhaus des Wuppertaler Zoos stattfindende Gemeinschaftsveranstaltung des Philosophischen Seminars der Bergischen Universität Wuppertal und des Zoologischen Gartens Wuppertal. Im Rahmen der Veranstaltung werden in Gastvorträgen aktuelle Forschungsergebnisse aus der primatologischen und anthropologischen Forschung der interessierten Öffentlichkeit vermittelt und näher gebracht.
Weitere Informationen:
Das Bergische Schul-Technikum (zdi-Zentrum BeST) ist Teil einer großen Gemeinschaftsoffensive »Zukunft durch Innovation.NRW (zdi)« zur Förderung des naturwissenschaftlichen und technischen Nachwuchses in NRW. Es wird von der Bergischen Universität Wuppertal getragen und von der Regionaldirektion NRW der Agentur für Arbeit anteilig gefördert.
Das BeST ermöglicht Schüler/-innen aller weiterführenden Schulen ab der Jahrgangsstufe 8 über den normalen Schulunterricht hinaus, sich frühzeitig über Berufsfelder und Studiengänge im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) zu informieren.
Weiter Informationen:
zdi-best.de
Der Fachbereich Architektur ist seit 2012 Forschungspartner beim so genannten „2°Campus“ und für den Bereich Wohnen zuständig. Das Projekt wird vom WWF Deutschland mit Förderung durch die Robert Bosch Stiftung bundesweit durchgeführt. Ziel der Schülerakademie ist es, sich mit dem Leben in einer treibhausgasarmen Gesellschaft auseinanderzusetzen. Im Diskurs mit Mentoren aus Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und bei Exkursionen lernen die Jugendlichen selbständig zu forschen. Das Programm umfasst die Entwicklung einer Forschungsfrage, die Erhebung und Auswertung von Daten sowie die öffentliche Vorstellung der Ergebnisse. Zusammen suchen sie nach Lösungen, wie der Klimawandel gebremst und die Treibhausgasemissionen in Deutschland bis 2050 um 95 Prozent gesenkt werden können.
Ansprechpartner
Team Prof. Dr.-Ing. Karsten Voss
Team Dipl.-Ing. Karl Walther
Pressemeldung 2019
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