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Bergischer Innovations- und Bildungskongress

Wie wird KI zum Wettbewerbsvorteil für die Region?

16.09.2026|13:55 Uhr

Oberbürgermeisterin, IHK und Universität diskutierten beim 8. Bergischen Innovations- und Bildungskongress über Chancen und Herausforderungen für Wirtschaft und Arbeitswelt.

Auf dem Bild ist der Plenarsaal der Bergischen IHK zu sehen. Vorne sitzen die Wuppertaler Oberbürgermeisterin Miriam Scherff, die Rektorin der Bergischen Universität Wuppertal, Prof. Dr. Birgitta Wolff und IHK-Präsident Henner Pasch und sprechen miteinander. Das Publikum ist von hinten zu sehen.

Grußtalk beim Bergischen Innovations- und Bildungskongress im Plenarsaal der Bergischen IHK mit der Wuppertaler Oberbürgermeisterin Miriam Scherff (links), der Rektorin der Bergischen Universität Wuppertal, Prof. Dr. Birgitta Wolff (Mitte), und IHK-Präsident Henner Pasch. // Fotos Gesa Niessen

Wie kann Künstliche Intelligenz dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in der Region zu stärken? Und wo liegen die Grenzen? Welche Impulse kann die Wissenschaft für die Praxis geben? Und welche Kompetenzen braucht die Arbeitswelt von morgen? Diese Fragen standen im Fokus des 8. Bergischen Innovations- und Bildungskongresses bei der Bergischen Industrie- und Handelskammer.

Unter dem Motto „Selbst denken! Oder? Grenzen und Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz im Unternehmen“, begrüßte Prof. Dr.-Ing. Peter Gust, Prorektor für Third Mission und Internationales der Bergischen Universität Wuppertal die rund 140 Teilnehmer*Innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung, die der Einladung gefolgt waren, um über konkrete Einsatzmöglichkeiten, Erfahrungen und Perspektiven von KI zu sprechen.

Podiumsdiskussion: Wie KI der Region nutzen kann

Der Austausch zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft spielte im Rahmen des ausgebuchten Kongresses eine zentrale Rolle. Gemeinsam erörterten Wuppertals Oberbürgermeisterin Miriam Scherff, IHK-Präsident Henner Pasch und die Rektorin der Bergischen Universität Wuppertal, Prof. Dr. Birgitta Wolff, die Chancen der Technologie und ihre Bedeutung für die Region. Neben Möglichkeiten und Potenzialen der Technologie war die Frage nach einem verantwortungsvollen Umgang mit KI ein zentraler Bestandteil der Diskussion. Wuppertals Oberbürgermeisterin Miriam Scherff formulierte dabei einen klaren Anspruch: „KI soll unterstützen, nicht entscheiden.“

Für die Wirtschaft steht zudem die Frage im Mittelpunkt, wie sich KI konkret effektiv nutzen lasse. „Sinnvoll eingesetzt wird Künstliche Intelligenz zum Wettbewerbsvorteil für Unternehmen“, brachte es IHK-Präsident Henner Pasch auf den Punkt.

Die Universität bringt in diesen Diskurs nicht nur wissenschaftliche Expertise ein, sondern auch weitere Perspektiven auf praktische Veränderungen. „Künstliche Intelligenz verändert, wie wir forschen, lehren und arbeiten“, betonte Rektorin Prof. Dr. Birgitta Wolff. „Diesen Wandel müssen wir gemeinsam verantwortungsvoll erfolgreich gestalten.“

Keynotes: Drei Perspektiven auf die Arbeitswelt von morgen

Wie stark KI bereits heute die Arbeitswelt verändert, welche Chancen sich daraus für Unternehmen und Beschäftigte ergeben, aber auch welche Risikenl, zeigten drei spannende Keynotes: Jörg von Plötz, Geschäftsführer der Wuppertaler Böhme & Weihs GmbH, Prof. Dr. Stefan Diestel aus der Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie sowie Prof. Dr.-Ing. Fabian Hemmert, Professor für Interface und User Experience an der Universität Wuppertal, beleuchteten den Einsatz von KI aus unterschiedlichen Perspektiven.

Workshops: KI-Strategien und Zukunftskompetenzen

Wie sich diese Impulse in die Praxis übertragen lassen, konnten die Teilnehmer*innen anschließend in drei Workshops vertiefen. Im Fokus standen Zukunftskompetenzen für die Arbeitswelt, das Prototyping mit KI sowie die Entwicklung einer KI-Strategie.

Der Bergische Innovationskongress wird auf Initiative der Bergischen Transferrunde von der IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid, der Stadt Remscheid, Solingen Business, Wirtschaftsförderung Wuppertal, Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft, dem Circular Valley, der Neuen Effizienz und dem Technologie Zentrum Wuppertal W-TEC durchgeführt in deren Namen die Einladung durch die IHK erfolgt.