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Vortragsreihe

Psychotherapie hautnah: Öffentliche Ringvorlesung in der Rathausgalerie

14.10.2026|08:33 Uhr

Wie arbeiten Psychotherapeut*innen in einer Suchtklinik, im Strafvollzug oder in der Psychoonkologie? Wie sieht psychotherapeutische Versorgung für geflüchtete Menschen, trans Jugendliche oder Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung aus? Diesen Fragen geht die Ringvorlesung „Versorgungskonzepte der Psychotherapie“ im Wintersemester 2026/27 an der Bergischen Universität Wuppertal nach. Ausgerichtet wird sie von Prof. Dr. Aleksandra Kaurin vom Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters.

Illustration eines Therapiegesprächs: Eine Frau in blauem Oberteil sitzt auf einem Stuhl und gestikuliert beim Erzählen. Ihr gegenüber sitzt eine Therapeutin mit einem Tablet auf dem Schoß. Über der erzählenden Frau sind zwei Gedankenblasen mit einem wirren Linienknäuel und einer Spirale dargestellt. Im Hintergrund steht eine große Zimmerpflanze. Die minimalistische Illustration ist in Schwarz-Weiß mit blauen Akzenten gestaltet.

„Versorgungskonzepte der Psychotherapie“ ist Titel einer Ringvorlesung, die ab dem 19. Oktober in der Rathausgalerie stattfindet. // Foto Visual Generation – Colourbox*

Ab dem 19. Oktober stellen erfahrene Expert*innen aus Kliniken, Praxen, Beratungseinrichtungen und Hochschulen ihre Arbeitsfelder vor. Anhand von Fallbeispielen geben sie Einblicke in ihren Berufsalltag und diskutieren berufsethische und -rechtliche Fragen aus der Praxis. 

Das Programm reicht von Kinder- und Jugendpsychotherapie über psychosomatische Versorgung, Suchtrehabilitation und psychodynamische Verfahren bis zu systemischer Therapie im Mehrpersonensetting. Hinzu kommen Themen wie affirmative Therapie mit LGBTQIA+-Personen, diskriminierungssensible Psychotherapie und E-Mental-Health, wie zum Beispiel internetbasierte Therapieprogramme und digitale Gesundheitsanwendungen.

Die Reihe richtet sich vor allem an Studierende der Klinischen Psychologie und Psychotherapie, aber auch alle interessierten Wuppertaler*innen sind herzlich eingeladen. Die Veranstaltungen bieten Raum für Selbstreflexion, praktische Erfahrungen und fachlichen Austausch.

Die Vorträge finden montags von 16:15 bis 17:45 Uhr in der Wuppertaler Rathausgalerie (Friedrichstraße 40) statt, drei Termine (7. und 14. Dezember, 1. Februar) online per Zoom. 

Die Termine und Themen im Überblick

  • 19. Oktober: Moderne Leiden: Geschichte(n) der psychosomatischen Versorgung
  • 26. Oktober: Kinder- und Jugendpsychotherapie
  • 2. November: Psychosoziale Unterstützung Geflüchteter
  • 9. November: Suchtrehabilitation
  • 16. November: Affirmative Therapie mit Lgbtqia+-Personen
  • 23. November: Stationäre Therapie zwischen Kinder- und Jugendpsychiatrie und Kinder- und Jugendhilfe
  • 30. November: Psychodynamische Verfahren – Konflikt und Struktur
  • 7. Dezember: Diskriminierungssensible Psychotherapie
  • 14. Dezember: Trans Jugendliche in der Psychotherapiepraxis
  • 4. Januar: Sotha – Psychotherapie im Strafvollzug
  • 11. Januar: Systemische Therapie im Mehrpersonensetting
  • 18. Januar: Psychotherapie bei Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung
  • 25. Januar: Akutversorgung in der Psychoonkologie
  • 1. Februar: E-Mental Health 

* Die Nutzungsrechte für das Colourbox-Bild obliegen der Bergischen Universität Wuppertal. Es ist nicht für die Veröffentlichung durch Dritte lizensiert.