Eröffnung
Für ein Europa der Menschenwürde und Solidarität: Plakatausstellung in der Uni-Bibliothek startet
Die neue Ausstellung in der Universitätsbibliothek zeigt Ergebnisse aus dem Projekt „Demokratiebildung und Demokratiestärkung in Wuppertal“. // Grafik Universitätsbibliothek
Die Plakate der Gesamtschule Barmen, der Gesamtschule Uellendahl-Katernberg und des Gymnasiums Am Kothen thematisieren Diskriminierung, Ausgrenzung, Rassismus und Hass. Zugleich entwerfen sie positive Gegenbilder und werben für ein Europa der Menschenwürde, Solidarität und demokratischen Teilhabe.
„Die Ausstellung lädt dazu ein, über Europas Werte, seine Zukunft und unsere gemeinsame Verantwortung nachzudenken“, betont Smail Rapic. Der Professor für Praktische Philosophie und Philosophie der Neuzeit an der Bergischen Universität Wuppertal rief 2024 das Projekt „Demokratiebildung und Demokratiestärkung in Wuppertal“ ins Leben, in dem Wissenschaftler*innen der Bergischen Universität mit Schulleitungen und Lehrer*innen verschiedener Wuppertaler Schulen sowie dem Ressort Zuwanderung und Integration der Stadt kooperieren, um das Bewusstsein für demokratische Werte und Prozesse bei Jugendlichen zu stärken und sie gleichzeitig zur aktiven zivilgesellschaftlichen Teilhabe zu motivieren. Die aktuelle Plakatausstellung ist ein Ergebnis der laufenden Zusammenarbeit.
Projektwochen
Parallel zur Ausstellung finden auch wieder Projektwochen zur Demokratiebildung an der Gesamtschule Barmen (12.-16. Oktober) und der Gesamtschule Uelledahl-Katernberg (9.-13. November) statt. Die Projektwochen und die Plakatausstellung werden von der NRW-Landesinitiative Europa-Schecks gefördert.
Zur Ausstellungseröffnung lädt das Projektteam „Demokratiebildung“ am 22. Oktober um 17 Uhr in die Universitätsbibliothek (Gaußstraße 20, Gebäude BZ, Ebene 07) ein.
Am Donnerstag, 5. November, findet um 18 Uhr zudem eine Ausstellungstour mit Prof. Dr. Smail Rapic und Parisa Gilbert-Sadafi von der Else Lasker-Schüler-Gesamtschule statt.
Eine Anmeldung ist in beiden Fällen nicht erforderlich.
Die Ausstellung läuft bis zum 18. November und kann zu den Öffnungszeiten der Bibliothek am Campus Grifflenberg besichtigt werden: montags bis freitags von 8 bis 22 Uhr sowie samstags von 10 bis 22 Uhr und sonntags von 10 bis 19 Uhr.