Die Bekämpfung von „invasiven gebietsfremden Pflanzenarten“ im Spannungsfeld zwischen wissenschaftlicher Objektivität und „fremdenfeindlicher Ablehnung“
Seit 2015 gilt in der EU eine Verordnung zum Schutz der biologischen Vielfalt gegenüber sogenannten „invasiven gebietsfremden Arten“. Diese Arten stehen auf einer „Unionsliste von invasiven Arten“, und der Umgang mit ihnen unterliegt strengen Vorschriften. Aber wie kommt es, dass manche Pflanzen- und Tierarten als „invasiv“ erklärt werden? Wieso zielt dieses Urteil in erster Linie auf „gebietsfremde“ Arten ab? Lässt sich der oft erbittert geführte Kampf gegen diese Arten (nur) wissenschaftlich begründen? Spielen dabei nicht auch unbewusste Motive wie z.B. Fremdenfeindlichkeit eine Rolle? Und inwieweit unterscheiden sich Frankreich und Deutschland diesbezüglich? Nach einem Überblick über Entstehung und Bedeutung einer Biologie der Invasionen werden die kulturellen Besonderheiten anhand von Illustrationen in beiden Ländern beleuchtet.
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