Blockaden und Selbstsabotage in der Promotion


20Nov.

10:15 – 13:45 Uhr|Workshop

Campus Grifflenberg, Seminar K7 (Gebäude K, Ebene 11, Raum 15)


Saskia Neugebauer

Promovieren bedeutet, sich auf ein mehrjähriges wissenschaftliches Projekt einzulassen – eine spannende Aufgabe, die aber oft auch einige Herausforderungen mit sich bringt. Zum einen wären da solche, die man als äußere Herausforderungen bezeichnen könnte, wie beispielsweise die zeitliche Inanspruchnahme durch andere Tätigkeiten, mangelnde Finanzierung oder zu wenig Zugriff auf notwendige Ressourcen. In diesem Workshop soll es aber um die inneren Herausforderungen gehen, die während der Promotion ebenfalls auftauchen können - die Hürden, die in uns selbst be- bzw. entstehen können, in Form von (unbewussten) Blockaden bzw. Selbstsabotage. Sie haben gemeinsam, dass sie innerpsychisch bedingt, also in eigenen Überzeugungen, Denkmustern und Kompensationsstrategien verwurzelt sind. Nicht selten kommen Betroffene eine ganze Weile ganz gut mit solchen Hürden zurecht und absolvieren z. B. trotzdem sehr erfolgreich ihr Studium, kommen dann aber in der Promotionsphase durch die gestiegenen Ansprüche an Zeit- und Selbstmanagement an ihre Grenzen. In diesem Kurs lernen die Teilnehmenden einige Konzepte kennen, die Erklärungsansätze für solche Probleme bieten (das "Impostor-Syndrom", den eigenen “inneren Saboteur” sowie Erwartungsangst und Prokrastination), sowie Interventionen und Lösungsansätze dafür. Das Workshopformat beinhaltet sowohl individuelle Auseinandersetzung mit den Themen als auch vertraulichen Austausch in der (Peer-)Gruppe.

Info & Anmeldung: https://zgs.uni-wuppertal.de/de/ansicht/blockaden-und-selbstsabotage-in-der-promotion-1/ 

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