Die Siegerprojekte 2025

Nachhaltigkeitspreis der Bergischen Universität Wuppertal

Die Preistäger*innen des zweiten Nachhaltigkeitspreises der BUW stehen fest: Mit dem Preis wurden drei Projekte in den Handlungsfeldern Forschung, Lehre und Organisation ausgezeichnet. Die Gewinner*innen erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro, über das sie zur Finanzierung eigener nachhaltigkeitsorientierter Maßnahmen an der Bergischen Universität frei verfügen können. 

Die ausgezeichneten Projekte spiegeln das vielfältige Engagement für nachhaltige Entwicklung an der Bergischen Universität wider. Sie veranschaulichen, wie durch kreative Ideen, Engagement und Zusammenarbeit konkrete Veränderungen angestoßen werden können können - für mehr Nachhaltigkeit auf dem Campus und darüber hinaus.

Die Siegerprojekte in den Handlungsfeldern Forschung, Lehre und Organisation:

Schleifschlamm – Mehr Potenzial als nur Recycling (Forschung)

Prof. Dr. Arne Röttger und Jonathan Hann, Fakultät für Maschinenbau und Sicherheitstechnik

Die jährlich in Deutschland anfallenden 280.000 Tonnen Schleifschlämme (Gewicht von 56 Müngstener Brücken) aus der metallverarbeitenden Industrie enthalten wertvolle Rohstoffe wie Wolfram und Vanadium, werden aber als Sonderabfall deponiert. Das von der DBU-geförderte Projekt „Schleifschlamm – Mehr Potenzial als nur Recycling" entwickelte eine geschlossene Prozesskette zur Rückgewinnung dieser Rohstoffe. Durch Aufbereitung, Verarbeitung zu Fülldrähten und additive Fertigung entstehen hochwertige Werkzeugkomponenten aus Abfallstoffen. Dies ermöglicht Energieeinsparungen von bis zu 40 % und eine echte Kreislaufwirtschaft.

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Ringvorlesung „Klimakrise & Nachhaltigkeit“ (Lehre)

Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit (transzent) der Bergischen Universität, Students for Future Wuppertal, Allgemeiner Studierendenausschuss (AStA) der BUW sowie das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH

Wie kann Lehre interdisziplinär, praxisnah und offen für den Austausch mit der Gesellschaft gestaltet werden? Eine Antwort darauf gibt die seit dem Wintersemester 2021/22 bestehende Ringvorlesung „Klimakrise und Nachhaltigkeit“: Sie ermöglicht Studierenden aller Fachrichtungen eine lösungsorientierte Auseinandersetzung mit aktuellen Nachhaltigkeitsfragen und steht zugleich der interessierten Stadtgesellschaft offen. Ein zentrales Merkmal ist das Tandemprinzip: Wissenschaftler*innen des Wuppertal Instituts und der Bergischen Universität vermitteln aktuelle Forschungsergebnisse und verbinden wissenschaftliche Perspektiven mit Praxiswissen unter studentischer Mitgestaltung.

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Ein Herz für Treppen (Organisation)

Prof.in Dr.in Theda Radtke und die Studierenden Dana Braß und Henry Dicken des Masterstudiengangs Psychologie mit Schwerpunkt Arbeit, Umwelt und Gesundheit, Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften

Wie können Studierende und Mitarbeitende im Hochschulalltag zu mehr Bewegung und klimafreundlichem Verhalten motiviert werden? Dieser Frage widmete sich das Projekt „Ein Herz für Treppen“. Im Mittelpunkt stand eine naheliegende Verhaltensweise an der BUW: die Nutzung der Treppe statt des Lifts. Mithilfe von Fußabdrücken, die den Weg zur Treppe wiesen und entweder gesundheits- oder umweltbezogene Botschaften enthielten, wurde untersucht, ob sich die Treppennutzung durch solche kleinen Hinweisreize (Nudges) fördern lässt.

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