Ringvorlesung
Nukleare Zäsuren? Interdisziplinäre Perspektiven auf 40 Jahre Tschernobyl & 15 Jahre Fukushima
40 Jahre nach Tschernobyl und 15 Jahre nach Fukushima widemt sich die Ringvorlseung an der Bergischen Universität langfristigen Folgen der beiden größten Reaktorunfälle der Geschichte und spricht über aktuelle Entwicklungen. // Foto Colourbox
Vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen – darunter die Sorge um die Sicherheit des Sarkophags von Tschernobyl im Kontext des russischen Angriffskriegs, die anhaltende Suche nach Endlagern für radioaktive Abfälle sowie die Debatte um neue Atomkraftwerke als Bestandteil des Klimaschutzes – wird der Frage nachgegangen, wie nukleare Katastrophen den internationalen Umgang mit Kernenergie bis heute prägen.
Die vier Vorträge nähern sich dem Thema aus historischer und politikwissenschaftlicher Perspektive. Die Termine auf einen Blick:
- 22. April: Peaceful or Military? Retrospective on Soviet and Post-Soviet Nuclear Programs on the 40th Anniversary of Chernobyl (Dr. Tatiana Kasperski, Södertörn Universität, Schweden)
- 29. April: Fukushima als externer Schock: Mechanismen politischen Wandels zwischen Policy-Learning und Issue-Competition beim deutschen Atomausstieg (Prof. Dr. Volker Schneider, Universität Konstanz)
- 6. Mai: Vom technischen Wunder- zum Sorgenkind. Wahrnehmungsbiografien deutscher und britischer Kernkraftwerke von der Planung bis zum Betriebsalltag (Dr. Christian Götter, Technische Universität Braunschweig)
- 20. Mai: Nukleare Zäsuren – institutionelle Kontinuität? Kernkraft und die Rolle der International Atomic Energy Agency (IAEA) (Prof. Dr. Elisabeth Röhrlich, Universität Wien)
Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 18 Uhr und finden in Gebäude O, Ebene 07, Raum 28 (0.07.28) auf dem Campus Grifflenberg statt. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Weitere Infos: izwt.uni-wuppertal.de/de/veranstaltungen/ringvorlesung/