„effort + flow“
Kunsthalle Barmen: Veranstaltungshighlights im Februar und März
Der Künstler Theo Jansen baut „Strandtiere“, die laufen können – ohne Benzin oder Batterie. Das Wesen, das nun in der Kunsthalle Barmen zu sehen ist, heißt Ordis. Ordis hat Segel, die den Wind – effort – einfangen, dadurch beginnen die vielen Teile zusammen zu arbeiten und die Energie weiterzugeben: eine Bewegung – flow –entsteht. // Foto Theo Jansen
Bevor die Ausstellung „effort + flow“ am 29. März zur Finissage einlädt, haben Besucher*innen noch zahlreiche Möglichkeiten, die vielen bewegten Kunstwerke zu sehen und Mathematik einmal anders zu erleben. Neben dem Ausstellungsbetrieb (donnerstags bis sonntags, jeweils 14 bis 18 Uhr) stehen diese Veranstaltungen auf dem Programm:
- 19. Februar: „Wozu brauchen wir mathematische Kunst? – Fragen auf Antworten, die ich mir nie gestellt habe“ – Vortrag von Dr. Demian Nahuel Goos (Mathematiker und Wissenschaftskommunikator), Beginn um 19 Uhr. Keine Anmeldung erforderlich.
- 19. Februar & 20. März: Kostenfreie Führung durch die Ausstellung durch Mathematiker*innen des Sonderforschungsbereichs Port-Hamiltonian Systems. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Anmeldungen sind vorab per Mail an westermeier[at]uni-wuppertal.de möglich. Start der Führung 18 Uhr (19. Februar) und 16.30 Uhr (20. März).
- 26. Februar: „Das Oval: Mathematik und Ästhetik“ – Vortrag von Achim Ilchmann (TU Ilmenau), Beginn 19 Uhr, Anmeldung erforderlich über diese Webseite.
- 7. März: Offener Workshop für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, 14 bis 18 Uhr. Thema: „Springbrunnen ohne Strom - Heronsbrunnen selber bauen“
- 12. & 13. März: Performance-Workshop mit Tanja Kodlin, an beiden Tagen 14 bis 18 Uhr. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Anmeldungen sind vorab per Mail an westermeier[at]uni-wuppertal.de möglich.
- 19. März: Abschlusspräsentation des Kunstmentorats NRW, Beginn 18 Uhr, Einlass ab 17.30 Uhr. Keine Anmeldung erforderlich.
- Jeden Sonntag finden in der Kunsthalle kostenlose Führungen durch die Ausstellung statt. Beginn ist immer um 15 Uhr, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
- 29. März: Finissage mit Workshops, Führung und der Performance „Auf dem Grund“ von Tanja Kodlin mit Sounddesigner Peter Breitenbach, 14 bis 18 Uhr. Keine Anmeldung erforderlich.
Alle Termine sind auch auf der Webseite der Kunsthalle Barmen zu finden: https://kunsthallebarmen.de/kalender/
Begleitausstellung auf dem Campus Grifflenberg
Ein weiterer Höhepunkt ist die am 12. März startende Begleitausstellung „Women in Mathematics“ („Frauen in der Mathematik“) auf dem Campus Grifflenberg (Gaußstraße 20) im Foyer von Gebäude K (Eröffnung 17 Uhr). Sie zeigt Mathematikerinnen aus der ganzen Welt und ihre Leidenschaft für ihre Forschung mit Fotografien von Noel Tovia Matoff und Interviews von Sylvie Paycha. An der Uni Wuppertal wird das internationale Porträt-Projekt um eine besondere Fotoarbeit erweitert: Vorgestellt werden dabei 13 Frauen, die gemeinsam im Sonderforschungsbereich „Port-Hamiltonian Systems“ forschen. Gezeigt werden Fotos von Sigurd Steinprinz. Daneben erfahren die Besucher*innen auch viel Persönliches über die Wissenschaftlerinnen: zum Beispiel, dass mathematische Probleme süchtig machen können, Zweifel normal und weibliche Vorbilder in der Mathematik wichtig sind. Zu sehen sind die Porträts bis zum 27. März.
„Port-Was?“ Neue Podcast-Folge mit Mathematikerinnen
Die Mathematikerinnen Prof. Birgit Jacob und Prof. Claudia Totzeck forschen an der Bergischen Universität Wuppertal im Sonderforschungsbereich Port-Hamiltonian Systems. Port-Was? Das klärt Moderatorin Anne MacDonald mit den beiden Wissenschaftlerinnen in der neuen Podcast-Folge Backstage Uni Wuppertal (Link zur Folge). Außerdem verraten die Gästinnen, wie sie zur Mathematik kamen und ob sie sich jemals vorstellen konnten, Teil einer Kunstausstellung zu sein.
Die Ausstellung „effort + flow – Mathematik und Kunst im Austausch“ ist entstanden in Kooperation mit dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Sonderforschungsbereich Port-Hamiltonian Systems, der an der Schnittstelle von Mathematik, Ingenieurwesen und Physik grundlegende Modelle für Energieflüsse und dynamische Wechselwirkungen erforscht. Erstmals werden diese theoretischen Konzepte in Beziehung zu künstlerischen Arbeiten gesetzt und zugleich als Impulse für gestalterische und künstlerische Forschung genutzt.
Alle Infos zur Ausstellung: https://kunsthallebarmen.de/