Vortrag für Senior*innen
Künstliche Intelligenz verstehen: Was sie kann und was sie verändert
Der Vortrag vermittelt ein verständliches Bild davon, wie moderne KI arbeitet, und zeigt, was sich daraus für ihre Möglichkeiten und Grenzen im Alltag ableiten lässt. // Foto cherdchai – stock.adobe.com*
Unter dem Titel „Künstliche Intelligenz verstehen und anwenden – Chancen, Nutzen und Risiken für Ältere“ spricht Tobias Meisen, Professor für Technologien und Management der Digitalen Transformation, darüber wie die neue Generation Künstlicher Intelligenz funktioniert und was sie für den eigenen Alltag bedeutet. Dabei vermittelt der Vortrag ein verständliches Bild davon, wie moderne KI arbeitet, und zeigt, was sich daraus für ihre Möglichkeiten und Grenzen im Alltag ableiten lässt.
Praktische Einblicke in die Welt der KI
Live-Demonstrationen machen die Möglichkeiten von KI unmittelbar erfahrbar. Gezeigt wird unter anderem, wie KI Texte verarbeitet, Informationen aufbereitet oder Bilder analysiert. Zugleich geht es um die Grenzen der Systeme: Künstliche Intelligenz liefert nicht automatisch richtige Antworten und kann überzeugend formulieren, obwohl eine Information falsch ist.
Eine besondere Herausforderung sind KI-generierte Inhalte: Bilder, Stimmen und Videos lassen sich inzwischen so realistisch erzeugen, dass sie auf den ersten Blick kaum von echten Aufnahmen zu unterscheiden sind. Der Vortrag zeigt anhand konkreter Deepfakes, welche Möglichkeiten heutige KI zur Erzeugung solcher Inhalte bietet.
Zum Hintergrund
Im Verein „Studium im Alter“ (vfsa) engagieren sich Senior-Studierende, die es sich nicht nur zur Aufgabe gemacht haben, das Studium für Ältere an der Bergischen Universität zu fördern, sondern auch durch studienergänzende Vortrags- und Informationsveranstaltungen das Angebot der Universität zu bereichern.
Das Angebot Studium für Ältere richtet sich an Menschen, die neue Herausforderungen suchen oder lange gehegte Wünsche nach einem Studium verwirklichen, Interessen vertiefen oder sich neue Wissensgebiete aneignen möchten. Die Senior-Studierenden lernen gemeinsam mit den jungen Studierenden.
Das sechs Semester andauernde Studium für Ältere umfasst ein breites Spektrum von Sozialwissenschaften und Geisteswissenschaften, weitere Fächer können ergänzend gewählt werden. Teilnehmende können Studienleistungen in Form von Referaten, Klausuren oder schriftlichen Arbeiten ablegen und am Ende des Studiums ein Abschlusszertifikat erwerben. Die Senior-Studierenden haben aber auch die Möglichkeit, rein interessengeleitet zu studieren, ohne Studienleistungen oder das Abschlusszertifikat zu erwerben.
Der Zugang zum Studium für Ältere steht allen älteren Personen offen, die sich weiterbilden wollen, es wird kein Mindestalter festgelegt und auf eine Hochschulzugangsberechtigung (Abitur) wird verzichtet. Eine Erstanmeldung im Studium für Ältere ist nur zum Wintersemester, und zwar bis zum 15. November möglich.
Weitere Infos zum Studium für Ältere finden Sie auf der Webseite des Zentrums für Weiterbildung.
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