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Auftakt

Gut und gerecht: Aktivitätsfeld SHAPE lädt ein, gesellschaftlichen Wandel aktiv mitzugestalten

29.04.2026|11:10 Uhr

Wie wollen wir zukünftig leben? Welche Art von Gesellschaft wollen wir sein? Und: Wie kommen wir dort hin? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Aktivitätsfeldes SHAPE, das sich an der Bergischen Universität Wuppertal Ende April zu einem ersten gemeinsamen Workshop traf. Es ging um Vernetzung und darum, Ideen auszutauschen sowie die nächsten Schritte für das Aktivitätsfeld zu planen.

Das SHAPE-Initiativteam um (obere Reihe) Prof. Stefan Zielke (Mitte), (mittlere Reihe) Prof. Maria Behrens, Prof. Dominik Bartsch, Prof. Kristian Wolf, (untere Reihe) Dr. Sylvia Bach und Prof. Rita Casale (zugleich Prorektorin für Nachhaltige Organisationsentwicklung und Diversität) beim Auftakt mit den Workshopmodertoren Dr. Tobias Schönwitz-Palm und Dr. Thomas Bruhn (oben links und oben rechts) sowie dem Prorektor für Forschung und Digitales Prof. Stefan Kirsch (unten rechts). Aus dem Initiativteam fehlen auf dem Bild: Prof. Stefan Diestel, Luisa Hieckel, Prof. Katharina Peetz, Julia Schumacher und Prof. Birgit Spengler. // Foto Karsten Kukulies

Das Aktivitätsfeld Shaping Sustainable Societal Transformation, kurz SHAPE, bringt Forschende der Bergischen Universität zusammen, die den gesellschaftlichen Wandel aktiv mitgestalten wollen. Gesucht werden Lösungen, mit denen Gesellschaften – lokal wie global – zu einer nachhaltigen Lebensweise bewegt werden können und die ökologische, soziale, ökonomische, technische und kulturelle Dimensionen berücksichtigen.

Viel Potenzial für fächerübergreifende Zusammenarbeit

Zum Auftakt lud das zehnköpfige Initiativteam des Aktivitätsfeldes zu einem ko-kreativen Vernetzungsworkshop ein, bei dem es vor allem darum ging, am Thema interessierte Wissenschaftler*innen zusammenzubringen. „Wichtig ist uns: Das Feld ist offen für alle. Auch, wer noch keine Berührungspunkte mit dem Thema hat, in Zukunft aber gerne welche hätte, ist hier richtig“, berichtet Dr. Sylvia Bach. Die Ingenieurin aus der Fakultät für Maschinenbau und Sicherheitstechnik gehört zum Initiativteam und zeigte sich im Anschluss begeistert von dem Workshop, der extern von den Hosts Dr. Tobias Schönwitz-Palm und Dr. Thomas Bruhn vorbereitet und moderiert wurde.

Insgesamt kamen dabei rund 40 BUW-Forschende zusammen. Das Fächerspektrum war breit: Von Natur-, über Geistes-, Kultur-, Ingenieurs- und Sozialwissenschaften bis hin zu Vertreter*innen aus der Fakultät für Design und Kunst. So ergaben sich zahlreiche Gelegenheiten, den sozial-ökologischen Wandel aus ganz verschiedenen Perspektiven miteinander zu betrachten. In einzelnen Kleingruppen entstanden Projektideen, die nun weiterverfolgt werden sollen.

Ein gutes Leben – für alle

In Zukunft will SHAPE Wuppertal als Pilotraum betrachten. Es soll in der und mit der Stadtgesellschaft geforscht werden, mit dem Ziel, Erprobtes so zu gestalten, dass es langfristig auch auf andere Städte und Gesellschaften übertragbar ist. „Wir streben an, gemeinsam mit den Bürger*innen Verbesserungspotenziale zu identifizieren und wollen uns ebenso erlauben, Etabliertes zu hinterfragen, um Raum für neue, kreative und nachhaltigere Lösungen zu schaffen“, resümiert Sylvia Bach.

Neue Akzente durch Aktivitätsfelder

Im Zuge der Arbeit am neuen Hochschulentwicklungsplan 2026 bis 2035 hat das Rektorat in einem gemeinsamen Prozess mit Wissenschaftler*innen, Gremien und zentralen Einrichtungen vier strategische Schwerpunkte für die Forschungslandschaft der BUW definiert. Organisiert von Forschenden laden die Aktivitätsfelder alle Mitarbeitenden der BUW mit entsprechendem Interesse an den Themen zur Vernetzung ein. Mit welchen Formaten diese Aktivitäten umgesetzt werden, ist individuell und liegt bei den jeweiligen Koordinations-/Initiativteams.

Übersicht der vier Aktivitätsfelder:

- Technology Towards Zero-Waste and Zero-Carbon

- Next Generation Learning, Teaching, Knowledge Transfer

- Shaping Sustainable Societal Transformation

- AI for Empowering the Future

Weiterführende Informationen: https://www.uni-wuppertal.de/de/forschung/forschungsprofil/aktivitaetsfelder/