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Internationale Veranstaltungsreihe

Austausch und Vielfalt: Drei neue „Talks with taste“ im Sommersemester

22.04.2026|09:56 Uhr

„Talks with taste“ ist eine internationale Veranstaltungsreihe der Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften in Kooperation mit der Kirche an der Uni. Sie bringt regelmäßig Gastwissenschaftler*innen der Bergischen Universität Wuppertal (BUW), Uni-Angehörige und Interessierte von außerhalb zusammen. Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven auf vielfältige Themen zu diskutieren und die kulturelle Vielfalt auf dem Campus aktiv zu fördern. Im Sommersemester sind drei Veranstaltungen geplant.

Die internationale Veranstaltungsreihe „Talks with taste“ lädt zum Perspektivwechsel ein. // Foto Colourbox

Die Organisator*innen von „Talks with taste“ laden ein zu Vorträgen, Interviews und Podiumsgesprächen mit Wissenschaftler*innen aus dem In- und Ausland. „Wissenschaft bedeutet Offenheit, Neugier und gegenseitige Inspiration. Durch die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Sichtweisen auf Themen lernen wir, uns besser zu verstehen und uns wirkungsvoll zu vernetzen“, erklärt Initiatorin apl. Prof. Dr. Carmen Ulrich aus der Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften.

Alle drei Veranstaltungen finden mittwochs von 12 bis 14 Uhr in den Räumlichkeiten der Kirche an der Uni, Gaußstraße 4, statt. Willkommen sind alle, die sich am Austausch beteiligen möchten.

Um Anmeldung an ulrich[at]uni-wuppertal.de wird gebeten. Für Snacks und Getränke ist gesorgt.

Die Termine und Themen im Sommersemester 2026:

  • 6. Mai: Skizzen des Alltags. Prosaminiaturen aus dem Persischen
    Die Texte dieser Lesung bestehen aus kleinen Beobachtungen: Gesten, Gesichter, kurze Szenen im Zug, flüchtige Bewegungen im Raum. Aus solchen Momenten entstehen skizzenhafte Beschreibungen von Wahrnehmung, Körper, Zeit und der Fremdheit des Alltags. Die Skizzen wurden ursprünglich im Persischen geschrieben und werden in dieser Lesung in deutscher Fassung vorgestellt. 
    Es liest die Autorin Samira Elyasi (BUW, Philosophie).
     
  • 24. Juni: Zarathustra über die Zeit. Das Zeitkonzept in der zoroastrischen (iranischen) Mythologie
    Der iranische Prophet Zarathustra stiftete die zoroastrische Religion, die im Iran von einer Minderheit heute noch gelebt wird. Der Vortrag beleuchtet das Konzept von Zeit, das dem zoroastrischen Glauben zugrunde liegt und unsere Gegenwart bis heute prägt. Eingebunden ist dieses Zeitkonzept ist auch das Verhältnis von Gut und Böse. Zu diskutieren ist die Frage, welche Auswirkungen diese Vorstellungen von (Un-)Endlichkeit auf unsere Wahrnehmung von Welt haben.
    Vortragender: Roshanak Moosavi (BUW, Philosophie)
     
  • 22. Juli: Politische Konflikte in der Medienberichterstattung am Beispiel Israel und Palästina
    Berichten Medien über internationale Konflikte, so wird häufig das Fehlen einer multiperspektivischen und vorurteilslosen Darstellung beklagt. In den jüngsten Auseinandersetzungen zwischen Israel und Palästina scheinen viele Berichterstattungen die Fronten zusätzlich zu verhärten, anstelle zum Verstehen des Konfliktes beizutragen. Wann widmen sich Medien überhaupt gewaltsamen Konflikten, wie und was vermitteln sie? Und was lösen Medien bei denen aus, über die berichtet wird?
    Panel-Diskussion mit Prof. Dr. Peter Imbusch (Soziologie der Politik), Abdallatif I. M. Alderbi (Solid Mechanics) und Jascha Winking (Presse & Öffentlichkeitsarbeit). Einleitende Worte spricht Samira Elyasi (Philosophie), die Moderation übernimmt apl. Prof. Dr. Carmen Ulrich.