Erasmus+ Studium weltweit

Die Mobilität von Erasmus+ Teilnehmern in Partnerländer außerhalb der EU-Programmländer wurde mit dem zweiten Programmjahr von Erasmus+ (2015) neu eingeführt. Die Programmlinie mit Partnerländern außerhalb der EU wird von den einzelnen Fakultäten für ausgewählte Länder beantragt.

Seit über 30 Jahren fördert Europa das Programm Erasmus+. Seit 2015 weitet Erasmus+ diese Möglichkeit nun aus und ermöglicht Mobilitätsprojekte aus anderen Ländern bzw. in andere Länder der Welt. Auch Mobilitätsprojekte für Personal (für Unterrichts- und Fortbildungszwecke) werden gefördert. Das Programm ermöglicht nicht nur deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Auslandsaufenthalt; insbesondere geht es auch darum, die besten ausländischen Köpfe nach Europa zu holen.

Grundsätzlich gelten für diese Programmlinie die gleichen Rahmenbedingungen wie für das Erasmus+ Programm innerhalb von Europa (siehe auch Erasmus+ Auslandsstudium).

Mit welchen Partnerländern wir bereits die neue Programmlinie mit Partnerländern außerhalb der EU-Programmländer durchführen, stellen wir Ihnen an dieser Stelle vor.

Partnerländer im aktuellen Projekt

Partneruniversitäten:

  1. University of Zambia, Lusaka

Im Rahmen der Kooperation mit dem Partnerland  können folgende Mobilitätsaktivitäten gefördert werden:

Studierendenmobilität:

Sambia -> Deutschland (Bachelor, Master, PhD)

Deutschland -> Sambia (PhD)

Personalmobilität:

Sambia -> Deutschland

Deutschland -> Sambia

 

Die Plätze werden in den Fakultäten und an den teilnehmenden Partnerhochschulen separat ausgeschrieben. Ansprechpartner auf Fakultätsebene ist Frau apl. Prof. Dr. Carmen Ulrich (ulrich@uni-wuppertal.de) 

 

Partneruniversitäten:

  1. National Technical University “Kharkiv Polytechnic Institute” (Fakultät 6, Chair of Electromagnetic Theory, Prof. Markus Clemens)
  2. National Technical University of Ukraine “Igor Sikorsky Kyiv Polytechnic Institute” (Fakultät 4, Angewandte Mathematik, Prof. Matthias Ehrhardt)

Im Rahmen der Kooperation mit dem Partnerland  können folgende Mobilitätsaktivitäten gefördert werden:

Studierendenmobilität:

Ukraine -> Deutschland (Bachelor, Master, PhD)

Personalmobilität:

Deutschland -> Ukraine

 

Die Plätze werden in den Fakultäten und an den teilnehmenden Partnerhochschulen separat ausgeschrieben.

 

Fördersätze für Studierendenmobilität

Die finanzielle Förderung von Erasmus+ Aufenthalten in Partnerländern wurde von der Europäischen Kommission auf europäischer Ebene festgelegt:

Entsendeland Zielland Betrag
Deutschland Sambia/Ukraine 700 Euro pro Monat
Sambia/Ukraine Deutschland 900 Euro pro Monat

Fördersätze für Personalmobilitäten

Entsendeland Zielland Betrag
Deutschland Sambia/Ukraine 190 Euro pro Tag
Sambia/Ukraine Deutschland 190 Euro pro Tag

Zu diesen Tagessätzen kommen Fahrtkosten in Abhängigkeit von realen Distanzen zwischen Ausgangs- und Zielort der Mobilität. Die Entfernungen werden mit dem Berechnungsinstrument "Distance Calculator" der Kommission ermittelt.

Die Entfernung der einfachen Strecke ist die Grundlage für die Berechnung der Höhe der EU-Finanzhilfe für die Hin- und Rückreise.

Einfache Entfernung gemäß Distanzrechner Betrag (Stückkosten) pro Teilnehmer (=Hin- und Rückfahrt) Grünes Reisen
10 - 99 km 28 Euro 56 Euro
100 - 499 km 211 Euro 285 Euro
500 - 1.999 km 309 Euro 417 Euro
2.000 - 2.999 km 395 Euro 535 Euro
3.000 - 3.999 km 580 Euro 785 Euro
4.000 - 7.999 km 1.188 Euro 1.188 Euro
8.000 km und mehr 1.735 Euro 1.735 Euro