Arbeitsmedizin: Arbeiten im Spannungsfeld zwischen berufsrechtlichen Verpflichtungen und den Wünschen von Arbeitgebern
Im Vortrag werden die Spannungsfelder zwischen Arbeitsmedizinern und Arbeitgebern der Beschäftigten in rechtlicher Hinsicht thematisiert.
Die Wünsche von Arbeitgebern/Arbeitgeberinnen kollidieren nicht selten mit den rechtlichen Rahmenbedingungen, welchen Ärzte/Ärztinnen im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit ausgesetzt sind. Dies betrifft insbesondere die ärztliche Schweigepflicht, weitere berufsrechtliche Vorschriften (z. B. Achtung des Selbstbestimmungsrechts) und die Fragestellung, wem die betriebsärztlichen Akten gehören. Oftmals wird hier übersehen, dass es sich bei dem Arztberuf um einen verkammerten Beruf handelt, welcher umfangreichen berufsrechtlichen Verpflichtungen unterliegt. Verstöße gegen die jeweiligen Berufsordnungen können für die Ärzte/Ärztinnen auch berufsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Der Vortrag erläutert diese Spannungsfelder und stellt weiterhin auch dar, wie diese zufriedenstellend einer Lösung zugeführt werden können.
So werden z. B. folgende Themen eingehend erläutert:
• Was genau fällt alles unter die ärztliche Schweigepflicht?
• Welche berufsrechtlichen Pflichten spielen in der Arbeitsmedizin eine besondere Rolle
• Führung der „Patientenakte“
• Welche Konsequenzen können sich aus berufsrechtlichen Verfehlungen ergeben?
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