Wettbewerb
Die BUW wird Vize-Meister bei „NRW debattiert Europa 2026“
Gut argumentiert: Das Team der Uni Wuppertal erreichte beim Debattierwettbewerb das Finale. // Foto Institut für Politikwissenschaft
Studierende der Politik- und Sozialwissenschaften können an der Bergischen Universität an einem Vorbereitungskurs für den Debattierwettbewerb teilnehmen. Durch die Teilnahme erwerben sie Kompetenzen, die sich positiv auf ihre persönliche Entwicklung sowie die Schärfung ihrer politikwissenschaftlichen Fertigkeiten auswirken.
Begleitet von den beiden wissenschaftlichen Mitarbeitenden Emilia Blank und Florian Volkhausen aus der Politikwissenschaft zog das engagierte Team der Uni Wuppertal nach zwei sehr guten Vordebatten in das Finale ein.
In der ersten Vorrunde wurde die Frage debattiert, ob die EU die Anonymität im Internet einschränken sollte, um Hassrede besser entgegenwirken zu können. Das Team Wuppertal vertrat hier die Contra-Seite gegen die Universität zu Köln. In der zweiten Vordebatte argumentierte das Wuppertaler Team für eine einheitliche Abgabe auf digitale Dienstleistungen in der EU, um sie der Zollpolitik Donald Trumps entgegenzuhalten.
In der Gesamtauswertung landete Wuppertal auf dem zweiten Platz und zog somit in das Finale ein. Das Thema, bei dem es die Contra-Seite zu vertreten galt, lautete: „Sind die offenen Binnengrenzen des Schengener Abkommens noch zeitgemäß?“. In die Debatte brachten die Wuppertaler Studierenden die Antwort ein, dass das Schengener Abkommen zu Gunsten eines Konstruktes reformiert werden sollte, das dem der USA ähnelt, und argumentierten für Vereinigte Staaten von Europa.
Mit einem Abstand von nur zwei Punkten unterlag die Bergische Universität knapp den Kontrahent*innen von der gastgebenden Universität Duisburg-Essen. Einig sind sich die Teilnehmenden darin, dass sie viel Spaß hatten und dass die Motivation nun groß ist, den Pokal im nächsten Jahr nach Wuppertal zu holen.