Digitalisierungsstrategie

In der Gestaltung akademischer und betrieblicher Prozesse der Bergischen Universität spielen IT-basierte Instrumente und Dienste eine zunehmende Rolle, in einigen Bereichen in Lehre und Forschung, aber z.B. auch im Campus- und Ressourcenmanagement, haben sie eine die Leistungsfähigkeit der Universität bestimmende Bedeutung angenommen. Der Bedeutungszuwachs IT-basierter Instrumente und Dienste in den letzten Jahrzehnten resultiert vornehmlich aus der Eigendynamik der einzelnen Funktionsbereiche der Universität und wurde zugleich getrieben durch den ubiquitären Einsatz von IT-Systemen in allen Teilbereichen der Gesellschaft sowie durch die anhaltende Zunahme ihrer technischen Leistungsfähigkeit. Die Planung und Entwicklung von IT-Instrumenten und -Diensten richtete sich in der Bergischen Universität überwiegend auf den einzelnen Teilbereich der Universität, während eine die Universität umfassende strategische Entwicklungsplanung bislang weitgehend ausgeblendet war. Vor diesem Hintergrund hat das Rektorat der Bergischen Universität die Entwicklung und Umsetzung einer umfassenden IT-Entwicklungsplanung für die Bergische Universität als strategisches Projekt aufgesetzt. Der hierfür verwendete Leitbegriff der Digitalisierungsstrategie soll zum Ausdruck bringen, dass es in ihr in umfassender Weise um die Ziele und Formen des Einsatzes von IT-Instrumenten und -Diensten in allen Funktionsbereichen der Bergischen Universität geht. Der Strategieprozess bezieht demzufolge alle Bereiche der Universität und gegebenenfalls deren Wechselbeziehungen mit ein.

Das Rektorat hat drei Leitlinien für die Digitalisierungsstrategie verabschiedet. Diese lauten:

1. Bereich Forschung:

Die Forschung an der Bergischen Universität soll insbesondere in den Bereichen Forschungsdatenmanagement, Dokumentation und Information sowie durch Instrumente für die Zusammenarbeit in regionalen, nationalen und internationalen kollaborativen Projekten unterstützt werden.

2. Bereich Lehre

Die Lehre an der Bergischen Universität vollzieht sich in erster Linie als Präsenzlehre. Die Digitalisierung der Lehre soll zu einer Verbesserung der Qualität von Lehre und Studium vornehmlich durch die Ergänzung, Anreicherung und Unterstützung der Präsenzlehre mithilfe digitaler Lehr-Lernsysteme sowie zu einer zeitlichen Flexibilisierung des Studiums beitragen.

3. Bereich Administration/ Management

Die Weiterentwicklung des Universitätsmanagements der Bergischen Universität erfolgt nach dem Leitbild einer durchgängigen und umfassenden digitalen Realisierung der Prozesse sowie einer so weit wie möglich gehenden digitalen Unterstützung aller Mitglieder der Universität. Die Universitätsverwaltung wird ihre Planung und Priorisierung der einzelnen Digitalisierungsprojekte mit den Fakultäten und Einrichtungen abstimmen.

Informationen zum Stand der Digitalisierungsstrategie können von der Geschäftsstelle des CIO-Boards (E-Mail: cio@uni-wuppertal.de, +49 (202) 439-5552) erhalten werden.

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