Informationen für gastgebende Fakultäten

Informationen für gastgebende Fakultäten

Informationen für gastgebende Fakultäten

Wenn Sie eine*n Gastwissenschaftler*in an Ihrer Fakultät erwarten bzw. eingeladen haben, dann setzen Sie sich bitte mit dem Welcome Service des International Office in Verbindung. Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Gerne würden wir Ihrem Gast das gesamte Serviceangebot der Bergischen Univesität Wuppertal vorstellen und besondere Angebote zukommen lassen, damit sich Ihr Gast rund um wohl fühlt an der Universität und in Wuppertal!

Die Checkliste für gastgebende Fakultäten (s. Download Center) soll Ihnen als Orientierungshilfe dienen, welche Formalitäten für einen reibungslosen Aufenthalt Ihres Gastes zu erfüllen sind.

Die Exportkontrolle von potentiellen kritischen Gütern, einschließlich Technologie, Software und sensitiven Know-how-Transfer ist ein wichtiges Instrument, um außen- und sicherheitspolitischen Risiken vorzubeugen bzw. hierauf zu reagieren. Die Vorschriften des Außenwirtschaftsrechts gelten gleichermaßen für Privatpersonen (z.B. Wissenschaftler*innen) wie für juristische Personen (Universitäten, Forschungseinrichtungen, produzierende Unternehmen etc.).

Bei entsprechenden Anfragen ist daher in jedem Fall verpflichtend vorab eine Sanktionsprüfung durchzuführen. Hierfür ist an der Universität Dez. 1.1, Herr Draeck zuständig.

Bitte übermitteln Sie folgende Angaben an dez14zoll[at]uni-wuppertal.de:

  • Vor- und Zuname, Geburtsdatum und -ort des*der Gastwissenschaftler*in
  • Vor- und Zuname, Geburtsdatum -ort des*der betreuenden Professor*in an der Heimatuniversität
  • Auf welchem Forschungsgebiet wird der*die Gastwissenschaftler*in arbeiten?
  • Zu welchen Gerätschaften erhält der*die Gastwissenschaftler*in Zugang?
  • Werden/ wurden ggf. Gelder an die/den der*die Gastwissenschaftler*in ausgezahlt?

Nach erfolgter Prüfung erhalten Sie eine schriftliche Rückmeldung.

Fehlende/fehlerhafte Stellungnahmen können zu Sanktionen in Millionenhöhe führen!

Philipp Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung

Im Rahmen der Philipp Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung können Fördermittel zur Aufnahme gefährdeter Forscher*innen beantragt werden. Dabei handelt es sich um vollfinanzierte Stipendien für bis zu 24-monatige Forschungsaufenthalte. Nominiert werden können Forscher*innen aus allen Ländern außerhalb der EU, die nachweisbar einer erheblichen akuten Gefährdung ausgesetzt sind. Bitte beachten Sie, dass eine eigenständige Bewerbung durch Forscher*innen nicht möglich ist. Weitere Informationen finden Sie hier.

Erfolgreiche Einrichtungen werden in die Lage versetzt, den von ihnen erfolgreich nominierten gefährdeten Forschenden vollfinanzierte Stipendien für bis zu 24-monatige Forschungsaufenthalte zu verleihen. Ergänzt wird dies durch einen Förderbetrag, der die aufnehmende Einrichtung bei der Unterstützung der Integration und des Karriere-Neustarts der Stipendiatinnen und Stipendiaten entlastet.

DFG

Auch die DFG fördert die Integration geflohener Wissenschaftler*innen in das deutsche Wissenschaftssystem. Grundsätzlich ist es in allen Förderprogrammen möglich, geflohene Forschende mit den bewilligten Mitteln zu finanzieren, ohne dass es einer gesonderten Beantragung bei der DFG bedarf. Außerdem ist es in bestimmten Förderprogrammen – bei Sachbeihilfe, Schwerpunktprogramme, Forschungsgruppen, Klinische Forschungsgruppen, Kolleg-Forschungsgruppen und Graduiertenkollegs – möglich, Zusatzanträge zu stellen, um qualifizierte geflohene Forschende in bereits geförderte DFG-Projekte einzubinden. Weitere Informationen finde Sie hier.

Ansprechpartnerin an der BUW

Bei Fragen und bei Interesse an der Aufnahme von gefährdeten Gastwissenschaftler*innen nehmen Sie bitte Kontakt auf mit Andrea Bieck.

Muss für die Einreise nach Deutschland ein Visum beantragt werden, sollte man mit einer zwei- bis dreimonatigen Wartezeit rechnen, bis das Visum ausgestellt ist. Für die Visumsbeantragung benötigen Forscher*innen aus Drittstaaten eine schriftliche Einladung der gastgebenden Fakultät zur Vorlage bei der Botschaft im Heimatland. Das Einladungsschreiben sollte auf Geschäftspapier mit Briefkopf der Fakultät ausgestellt werden und muss folgende Angaben beinhalten, um den geplanten Aufenthalt so genau wie möglich zu beschreiben:

  • Name des*der Forscher*in
  • Aufenthaltszeitraum an der BUW
  • Aufenthaltszweck, bspw. Promotion, Forschungsaufenthalt o. ä.
  • Angaben zur Finanzierung des Aufenthalts (bei Einstellung als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in bitte konkrete Angaben zum Gehalt und zur Art der Einstellung nennen)

Kosten, die nicht übernommen werden, sollten in der Einladung ausgeschlossen werden, zum Beispiel Reisekosten, Krankenversicherung etc.

Der Aufenthaltszweck ist ausschlaggebend für die Art der Aufenthaltserlaubnis. Weiterer Informationen finden Sie hier.

Kontakt

Bergische Universität Wuppertal

INTERNATIONAL CENTER
Abt. International Office
Gaußstr. 20
D-42119 Wuppertal

Für allgemeine Anfragen:
icenter[at]uni-wuppertal.de

Weitere Infos über #UniWuppertal: