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Profilarchitektur der Bergischen Universität

Die Bergische Universität entwickelt Ihr Profil in Forschung und Lehre kontinuierlich weiter. Dadurch werden vorhandene Stärken zusammengeführt, neue Synergien freigesetzt und die Sichtbarkeit unserer Potenziale und Leistungen gestärkt. Die klare Profilarchitektur unterstützt die Umsetzung unserer Grundsätze:

  • Die Bergische Universität setzt auf positive Unterscheidbarkeit, für eine gesteigerte regionale, nationale und internationale Attraktivität und Strahlkraft.
  • Sie mobilisiert die Potenziale ihrer Mitglieder im Hinblick auf eine klare Ressourcenorientierung beim Streben nach den gemeinsamen Zielen.
  • Bewährtes und Neues werden im Sinne eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen Stabilität und Flexibilität klug gegeneinander abgewogen, um Innovationen zu nutzen, ohne Etabliertes vorschnell aufzugeben.
  • Das Handeln an der Bergische Universität hat einen klaren Wertebezug: das Verstehen von Gesellschaft, Kultur, Technik und Natur sowie ihrem Wandel muss einhergehen mit dem Bestreben, diese auch mitzugestalten und so eine demokratische, offene und pluralistische Gesellschaft auch für künftige Generationen zu schaffen.

Alle inhaltlichen Weichenstellungen an der Bergischen Universität erfolgen innerhalb der seit 2009 in unserem Leitbild verankerten Profillinien als strategische, fächerübergreifende Schwerpunkte:

Profillinie a)   Bausteine der Materie, Experiment, Simulation und mathematische Methoden

Profillinie b)   Bildung, Wissen und Kultur in sozialen Kontexten

Profillinie c)   Gesundheit, Prävention und Bewegung

Profillinie d)   Sprache, Erzählen und Edition

Profillinie e)   Umwelt, Engineering und Sicherheit

Profillinie f)    Unternehmertum, Innovation und wirtschaftlicher Wandel

Die systematisch geförderte, fakultätsübergreifende Zusammenarbeit hat seither zu einer Ausdifferenzierung der Profillinien und einer weiteren Schwerpunktsetzung geführt. Die besonders zukunftsträchtigen Forschungsfelder der BUW, als Profilkerne und Profilbereiche bezeichnet, stehen im Fokus der strategischen Weiterentwicklung. Sie lassen sich als eigene Schwerpunkte auf und an den Schnittstellen zwischen den Profillinien begreifen (s. Abb. 1).

Weitere Informationen zu den Profillinien

Profilkerne sind auf den Profillinien bzw. an ihren Schnittstellen verortete einzelfachübergreifende Wissenschaftsfelder, in denen die Bergische Universität inzwischen internationale Sichtbarkeit in der Forschungslandschaft erlangt hat:

Profilkern a)     Digital Archiving and Editing

Profilkern b)     Materials.Inspire.Systems

Profilkern c)     Mathematical Modelling, Analysis, and Simulation

Profilkern d)     Mobility and Energy

Ihr Potenzial haben sie durch entsprechend hochkarätigen Forschungsoutput belegt. Die hier kooperierenden Forscher*innen haben ein oder mehrere große Verbundprojekte im Rahmen hoch kompetitiver Förderformate insb. der DFG eingeworben oder haben gute Chancen auf entsprechende Erfolge in naher Zukunft.

Weitere Informationen zu den Profilkernen

Profilbereiche sind ebenfalls auf den Profillinien bzw. an ihren Schnittstellen verortete einzelfachübergreifende Wissenschaftsfelder an der Bergischen Universität mit überdurchschnittlichem Forschungsoutput und hoher Anerkennung in ihrer Community, die gute Erfolgsaussichten haben, mittelfristig Erfolge in hoch kompetitiven Förderformaten wie den „Koordinierten Programmen“ der DFG zu erzielen:

Profilbereich a)   Artificial Intelligence and Data Science

Profilbereich b)   Atmosphäre und Umwelt

Profilbereich c)   Bausteine der Materie

Profilbereich d)   Heterogenität in Bildung und Gesellschaft

Profilbereich e)   Mehrsprachigkeit

Profilbereich f)   Wandel in Wissenschaft und Technik

Weitere Informationen zu den Profilbereichen

Abb. 1: Profilarchitektur der BUW, aus dem HEP 2021-2025.

Die Ausgestaltung der Profilarchitektur macht deutlich, dass eine Kernkompetenz unserer Universität in der interdisziplinären Verzahnung ihrer Forschungsaktivitäten liegt. Institutionell verkörpert wird diese besondere Qualität unserer jungen Universität der ‚kurzen Wege’ in Interdisziplinären Zentren und Instituten. Ein weiterer Ausdruck ihrer interdisziplinären Kompetenz sind die an der Bergischen Universität angesiedelten Sonderforschungsbereiche, Forschungsgruppen, Graduiertenkollegs und Forschungsverbünde.