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Ergebnisse des Livegesprächs vom 04.02.2021

For English version please click here.

1. Ablauf der Prüfungsphase für das Wintersemester 2020/21

Maßgabe bei allen Entscheidungen ist der Gesundheitsschutz und zugleich das Fortkommen der Studierenden im Studium (möglichst kein Zeitverlust).

Dabei ist es das Ziel, die anstehenden Prüfungen bestmöglich entlang der Kriterien Qualität, Verlässlichkeit und Gerechtigkeit zu realisieren:

  • Sofern es unter Berücksichtigung der genannten Kriterien möglich ist, sollen Prüfungen statt in Präsenz in einem Distanzformat angeboten werden.
  • Ist letzteres bei einer bisher schriftlich in Präsenz vorgesehenen Prüfung („Klausur“) nicht möglich, so kann die Prüfung zum bisher geplanten Termin in Präsenz stattfinden.
  • Voraussetzung ist, dass eine Verschiebung aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht möglich ist oder für die Studierenden unzumutbar wäre. Dabei ist z.B. zu beachten, dass eine kurzfristige Anmietung weiterer Hallen zu neuen Terminen nicht garantiert werden kann und dass den Studierenden möglichst nicht zugemutet werden soll, während des Studiums im Sommersemester noch zum WS 2020/21 gehörige Prüfungen ablegen zu müssen. 

Für die Entscheidung, in welcher Form eine Prüfung durchgeführt wird, sind im Einzelnen folgende Kriterien abzuwägen:

  • Rechtliche Zulässigkeit (allgemein: Chancengleichheit; speziell u.a. Datenschutz)
  • Eignung zur Überprüfung der Lernzielerreichung
  • Technische Durchführbarkeit
  • Infrastruktur-Verfügbarkeit (z.B. Kamera, Drucker)
  • Akademische Integrität                                                       

Prüfungsbekanntgabe, Regeln und Infektionsschutz

  • Die Prüfungsausschüsse wurden nachdrücklich aufgefordert, Termine für die Prüfungen mindestens zwei Wochen im Voraus bekanntzugeben bzw. mitzuteilen, dass die bisher geplanten und bereits bekanntgegebenen Termine beibehalten werden.
  • Für die Durchführung von Klausuren im Präsenzformat gelten strenge Regeln, deren Einhaltung die Prüfenden/Prüfungsausschüsse und die Studierenden sicherzustellen haben. Der Leitfaden zur Durchführung von Klausuren in Präsenz finden sich hier: https://www.dez5.uni-wuppertal.de/de/infos/plaene/praesenzveranstaltungen-unter-coronabedingungen.html
  • Damit wird auch deutlich, dass der Infektionsschutz aller Beteiligten höchste Priorität hat.
  • Prüflinge werden mit ausreichendem Vorlauf vor der Präsenzklausur über den genauen Ort der Präsenzprüfung sowie die geltenden Vorschriften zur Durchführung der Prüfung informiert.

2. Allgemein geltende Sonderregelungen für Prüfungen im WS

Im Wesentlichen bestehen die Erleichterungen aus dem Sommersemester 2020 fort bzw. werden sogar noch erweitert.

Im Einzelnen bedeutet das für Prüfungen, die dem Wintersemester 20/21 und SS 2021 zuzuordnen sind:

  • Alle Prüfungen, die abgelegt und nicht bestanden werden, gelten als nicht unternommen. Hierbei ist es unerheblich, um den wievielten Versuch einer eingeschränkt wiederholbaren Prüfung es sich dabei handelte; dies gilt auch für Abschlussarbeiten. Auch der Wiederholungsversuch in diesem Semester ist ein Freiversuch.
  • Der Rücktritt von einer Prüfung ist bis zu ihrem Beginn zulässig; das Versäumnis einer Prüfung ist unschädlich.
  • Auch Prüfungen zu Notenverbesserungen (soweit Prüfungsordnungen diese vorsehen) gelten auf Antrag der oder des Studierenden als nicht unternommen.
  • Die Prüfungserleichterungen 1. bis 3. gelten für alle Bachelor- und Masterstudiengänge sowie für die staatliche Zwischenprüfung und die Erste Staatsprüfung im Bereich der Lebensmittelchemie.

3. Einzelfragen zu verschiedenen Aspekten rund um die Prüfungsphase

Gilt während der gesamten Klausur Maskenpflicht oder dürfen diese am Platz abgelegt werden?

Während der gesamten Klausur gilt ab 22.02.2021 die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske [bis 21.02.2021: Alltagsmaske].

Wie verhält es sich mit Vorschriften für Pausen vom Maskentragen?

Es sind keine Pausen vorgesehen. Zum Trinken und Essen kann die Maske kurz abgesetzt werden.

Was ist mit Studierenden, die von der Maskenpflicht befreit sind?

Die Studierenden stellen bitte rechtzeitig vor der Prüfung einen Antrag auf Nachteilsausgleich mit ärztlichem Attest beim zuständigen Prüfungsausschuss (über das ZPA). Dieser wird einen geeigneten Ausgleich anbieten, z.B. die Prüfung in einem separaten Raum abzulegen.

Wie werden Toilettengänge während der Klausur gehandhabt?

Die Prüfungsausschüsse legen wie gewöhnlich fest, ob Toilettengänge während einer Klausur gestattet sind. Die Aufsichten legen je nach Situation fest, welche Wege einzuhalten sind, um möglichst den Abstand von 1,5m einzuhalten.

Auch bei Online-Klausuren sind im normalen Umfang Toilettengänge zugelassen. Diese werden wie gewohnt von den Aufsichtsführenden protokolliert. 

Wie reagiert die Universität auf Verstöße gegen die Corona-Schutzmaßnahmen während der Klausur?

Verstöße der Studierenden gegen die Durchführungsbestimmungen stellen eine Störung des ordnungsgemäßen Ablaufs der Prüfung dar und können auf Grundlage der Prüfungsordnung sanktioniert werden (i.d.R. § 8/9 der Prüfungsordnung: Versäumnis, Rücktritt, Täuschung, Ordnungsverstoß)

Wie läuft eine mündliche Prüfung per Zoom ab?

Der Ablauf einer mündlichen Prüfung per ZOOM ist grundsätzlich in der Rektoratsordnung vom 23.09.2020 geregelt (https://bscw.uni-wuppertal.de/pub/bscw.cgi/d12020768/am20093.pdf).

Warum wird die Prüfungsphase nicht um einen bestimmten Zeitraum nach hinten verschoben?

Dies hat mehrere Gründe. Eine Verschiebung führt zu einer höheren Belastung in der Zukunft, z.B. Vorlesungen und Prüfungen parallel. Eine Verschiebung in kleinen Etappen macht die Planung der Prüfungsvorbereitung unmöglich. Es ist nicht absehbar, wann Präsenzklausuren unter üblichen Bedingungen, d.h. viel engerem Sitzen, wieder möglich sind; unter AHA-Bedingungen stehen aber, auch wegen der externen Anmietungen, nicht beliebig freie Räume zur Verfügung, die es erlauben würden, flexibel zu verschieben.

Wie steht es um den Datenschutz bei Video-Prüfungen via Zoom?

Bei der Nutzung von ZOOM mit dem Uni-Account wird der Datenschutz sichergestellt. Mit der Festlegung auf das Videokonferenzsystem über die vom ZPA bereitgestellte Erklärung wird verhindert, dass Prüfende und Studierende auf Systeme ausweichen, deren Eignung nicht überprüft wurde. Mit der ausschließlichen Teilnahme über den Uni-ZOOM-Account wird sichergestellt, dass - anders als z.B. bei einem ZOOM-Gastzugang - die Nutzung der Software auf Basis der Verträge erfolgt, die die Universität mit dem Anbieter geschlossen hat. Diese sichern auf Basis der europäischen Bestimmungen die Einhaltung des Datenschutzes und verhindern einen unbefugten Zugriff auf den Datenstrom. Der üblicherweise mit dem ZOOM-Link mitverschickte Disclaimer bezieht sich auf Konferenzen mit Externen, bei denen es zu virtuellen Grenzübergängen zu Drittstaaten kommen kann (z.B. Großbritannien).

Wie wird vorgegangen, sollte der Lockdown verlängert werden?

Eine Verlängerung des Lockdowns unter den derzeit geltenden Bestimmungen hat keine Auswirkung auf die angekündigten Prüfungstermine und -formate. Bei einer – derzeit eher wenig wahrscheinlichen – Verschärfung würde ggf. eine kurzfristige Anpassung erfolgen. Allerdings müsste die Politik bei einer Verschärfung auch den rechtlichen Rahmen für geeignete Reaktionen eröffnen (etwa Entbindung der Universität von der Verpflichtung, einen Studienabschluss bis Ende des Semesters zu ermöglichen, um z.B. den Vorbereitungsdienst antreten zu können). 

Wann erfolgt die Anpassung der Regelstudienzeit (von 6 auf 8 Semester) auch in den Unterlagen?

Die Anpassung der Software ist in Arbeit. Wir erwarten, dass spätestens mit dem kommenden Update im März 2021 über StudiLöwe korrekte Bescheinigungen erstellt werden können.Benötigen einzelne Studierende bereits jetzt dringend einen Nachweis über die angepasste Regelstudienzeit, so stellt das Studierendensekretariat auf fomlosen Antrag hin eine Bescheinigung aus.

Wie verhält es sich mit Fristen, die den Übergang zum Master betreffen?

Die Fristen für den nachträglichen Nachweis von Zugangsvoraussetzungen wurden entsprechend dem Verlauf der Pandemie angepasst und verlängert (s. auch 2. RektoratsO-Änderung AM 02/21). Für Studierende, die im Wintersemester 2020/21 unter der Auflage eingeschrieben wurden, den Studienabschluss Bachelor spätestens zur Rückmeldung zum 31.03.2021 nachzuweisen, wird bei Anfrage (E-Mail an das Studierendensekretariat) die Frist zur Erbringung dieser Auflage (Rückmeldesperre) einmalig auf die Rückmeldung zum Wintersemester 2021/22 - 30.09.2021 - verschoben.

Informationen für Sportstudierende:

Die Situation ist für die praktischen Anteile des Sportstudiums besonders kompliziert. Dies trifft für alle sportwissenschaftlichen Studiengänge im Land zu.

Das Fach Sportwissenschaft an der Bergischen Universität unternimmt größte Anstrengungen, weitgehende Kompensationsmöglichkeiten und Übergangslösungen zu schaffen.

Weitere Informationen dazu gibt es über die Studiengangleitung des Faches und die Fachschaft, die zu der Thematik in einem engen Austausch stehen.

Sonstige Fragen zu individuellen Prüfungssituationen:

Bei Anliegen zu konkreten Prüfungen unterstützen die jeweiligen Prüfungsausschüsse. 

Anreise:

Die Bergische Universität ist in engem Austausch mit den Wuppertaler Stadtwerken, um im Prüfungszeitraum die Umsetzung eines geeigneten Transportkonzepts zu gewährleisten. Die Stadtwerke unterstützen die Universität hierbei mit zusätzlichen Fahrten zu den Prüfungsorten. Dies gilt auch für Prüfungen, die in Solingen stattfinden. Die genauen Fahrzeiten können der Fahrplanauskunft entnommen werden.

Übernachtungsmöglichkeiten können durch die Universität nicht organisiert werden. Die Universität stellt bei Bedarf Bescheinigungen aus, die einen Aufenthalt aus nicht touristischen Gründen bestätigen. Bitte wenden Sie sich hierfür bei eingeschränkt wiederholbaren Prüfungen, die über das ZPA angemeldet werden müssen, an das Zentrale Prüfungsamt (ZPA), bei uneingeschränkt wiederholbaren Prüfungen an die jeweiligen Prüfer*innen. 

Stellungnahme zur Petition des AStA:

Die Hochschulleitung hat die Petition des AStA gegen die Durchführung von Präsenzklausuren zur Kenntnis genommen.

Gleichwohl erreichen die Hochschulleitung und die Dekane auch zahlreiche Rückmeldungen von Studierenden, die sich explizit für die Durchführung von Präsenzklausuren aussprechen.

Die Hochschulleitung hält an der Linie fest, dass Prüfungen, wo immer möglich, in andere Formate überführt werden sollten. Sie stellt jedoch fest, dass dies nicht immer möglich ist.

In Fällen, in denen dies nicht möglich ist, soll allen Studierenden dennoch ein Prüfangebot in Form einer Präsenzklausur gemacht werden, sodass ein Fortkommen im Studium – möglichst ohne Zeitverlust – ermöglicht wird.

4. Abschlussarbeiten

Es ist möglich, einen Antrag auf Verlängerung der Abgabefrist für die Thesis oder Hausarbeit zu stellen. Das bekannte Verfahren bleibt unverändert: Studierende stellen dafür einen begründeten Antrag auf Fristverlängerung bei der zuständigen Sachbearbeitung im Zentralen Prüfungsamt. Ein Antrag könnte zum Beispiel damit begründet werden, dass aktuell Universitätseinrichtungen, die für die Arbeit benötigt werden, nicht im erforderlichen Maße zugänglich sind (Labore, ggf. Bibliothek …). Auf den Internetseiten der jeweiligen Studiengänge stehen die entsprechenden Formulare zur Verfügung. Auf die erforderliche Unterschrift des Prüfers bzw. der Prüferin wird derzeit verzichtet.

Die Rektoratsordnung zur Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie löst die zeitliche Abfolge der Erbringung von Voraussetzungen und Prüfungen auf. Konnten Voraussetzungen wegen der Pandemie nicht vor einer Prüfung erbracht werden, ist eine Teilnahme an den Prüfungen dennoch möglich. Die Voraussetzungen müssen nachgeholt werden. Hierbei stehen vor allem Laborpraktika oder fachpraktische Leistungen im Vordergrund. Dieser Passus kann grundsätzlich auch auf die Abschlussarbeiten angewendet werden. Bei der Anmeldung zur Abschlussarbeit muss dann dargelegt werden, warum erforderliche Vorleistungen wegen der Pandemie noch nicht erbracht werden konnten. Der zuständige Prüfungsausschuss entscheidet im Einzelfall.

5. Ausblick Sommersemester 2021

Aktuell plant die Universität für das Sommersemester ein Hybridsemester, wobei der Rückfall auf ein im Wesentlichen @Home stattfindenden Lehrbetrieb bereits mitbedacht wird.  Eine Entscheidung wird im Laufe des Monats März – je nach Pandemieentwicklung und daraus folgenden Regelanpassungen durch die Politik – getroffen werden. Die Erleichterungen für Studierende (Freiversuche, Fristen, Prüfungsrücktritte) gelten für das SoSe 21 genauso wie für das aktuelle WS 20/21.

Das Vorlesungsverzeichnis wird in der Woche des 1. März freigeschaltet. Ab diesem Zeitpunkt können auch teilnahmebeschränkte Veranstaltungen belegt werden. Die Zeiten der Lehrveranstaltungen stehen dann fest. Je nach Verlauf der Pandemie kann sich das Angebotsformat im Laufe des Semesters ändern (mehr Distanz oder mehr Präsenz). Die Veranstaltungszeiten und -belegungen bleiben davon aber unberührt.

Ab sofort besteht die Möglichkeit der Rückmeldung zum Sommersemester 2021 durch Überweisung des Semesterbeitrags. Wichtige Änderung: Für das Sommersemester 2021 endet die Rückmeldefrist ausnahmsweise am 15. März 2021.

6. Beratungsangebot

Die psychische Belastung kann wegen der derzeit eingeschränkten Lebensumstände und Kontaktmöglichkeiten sowie der zusätzlichen Anstrengungen durch Uni@Home und der ungewohnten Prüfungsmodalitäten groß sein. Allen Studierenden, die Hilfe benötigen, bietet die ZSB im Rahmen einer offenen telefonischen Sprechstunde oder nach Vereinbarung per Mail oder Telefon psychologische Beratung und Coachings an: mittwochs 10:00 bis 11:30 Uhr (0202 439-2595) oder per E-Mail zsb{at}uni-wuppertal.de.

Zudem gibt es Online-Skripte zu verschiedenen psychologischen Themen und hilfreiche Workshop-Angebote: https://www.zsb.uni-wuppertal.de/de/beratung/psychologische-beratung.html

7. Semesterticket

Der AStA weist im Rahmen der aktuellen (Nicht-)Nutzung des Semestertickets und Fragen zu möglichen Rückerstattungen auf bestehende Verträge hin, die eine mögliche Rückforderung des Mobilitätsbeitrags aufgrund der aktuellen Situation nicht vorsehen. Darüber hinaus können sich Studierende jederzeit bei der Stellung von Härtefallanträgen (Übernahme des Mobilitätsbetrags) durch den AStA beraten lassen. Anträge auf Übernahme können immer gestellt werden.