Gefährdete Wissenschaftler*innen

Unterstützung für gefährdete Wissenschaftler*innen

Die Bergische Universität Wuppertal steht solidarisch an der Seite ihrer Kolleginnen und Kollegen, die vertrieben worden oder wegen ihrer Arbeit in ihrem Heimatland Repression und Verfolgung ausgesetzt sind.

Philipp-Schwartz-Initiative 

Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland erhalten im Rahmen der Initiative Unterstützung durch das Scholars at Risk Network, den Scholar Rescue Fund und den Council for At-Risk Academics. Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat mit diesen führenden Organisationen im Bereich der Unterstützung gefährdeter Forschender Vereinbarungen über Beratungs- und andere Dienstleistungen getroffen. Dies beinhaltet Unterstützung bei der Identifizierung geeigneter Forschender, die Prüfung des Gefährdungsstatus einzelner Kandidat*innen, aufenthaltsvorbereitende und -begleitende Beratung für Gastforschende und Gastgeber*innen und Hilfe in Übergangsphasen sowie mitunter Anschlusslösungen nach Ende des Philipp-Schwartz-Stipendiums.

Für gefährdete Wissenschaftler*innen gibt es die Möglichkeit, sich für ein Stipendium der Philipp-Schwartz-Initiative zu bewerben.

Näheres zum Programm finden Sie hier.

Aktuell: 11. Ausschreibungsrunde der Philipp Schwartz-Initiative

Angesichts der Situation in der Ukraine ermöglicht die Alexander von Humboldt-Stiftung die Nachnominierung ukrainischer Forschender bis 18.03.2022 in der aktuellen Ausschreibung der Philipp Schwartz-Initiative: Weitere Informationen finden Sie hier (PDF).

Die Antragsfrist im Hauptprogramm läuft bis zum 4. März.

Die momentan begrenzten Kapazitäten von SAR und CARA zur Erstellung von Gefährdungsprüfungen für die aktuelle Ausschreibungsrunde sind bedauerlicherweise bereits erschöpft. Bitte sehen Sie von entsprechenden Anfragen dort ab. Wir erinnern in diesem Zusammenhang daran, dass Gefährdung auch durch einen entsprechenden Aufenthaltsstatus im Zusammenhang mit einem Asylverfahren in der EU oder durch eine ausführliche, personenbezogene Stellungnahme einer glaubwürdigen dritten Seite nachgewiesen werden kann (z. B. deutsche Auslandsvertretung, Nichtregierungsorganisationen o.ä.). Gerne können Sie solche Stellungnahmen im Zweifelsfall vor Antragstellung zur Prüfung vorlegen.

Forschungsdatenbank 

Nutzen Sie die Forscherinnen- und Forscherdatenbank der Bergischen Universität Wuppertal, um Wissenschaftler*innen, Forschungsschwerpunkte und Kontaktdaten zu recherchieren, um eine oder eine*n geeignete*n wissenschaftliche*n Betreuer*in zu finden, der oder die zu Ihren Forschungsschwerpunkten passt und bereit ist, Sie zu betreuen und bei der Bewerbung zu unterstützen. Die Antragstellung erfolgt jeweils zentral durch das International Office.

Bisher konnte bereits ein gefährdeter Wissenschaftler über ein Stipendium der Philipp-Schwartz-Initiative an der Bergischen Universität Wuppertal aufgenommen, weiter qualifiziert und mit Unterstützung des Lehrstuhls erfolgreich in den deutschen Arbeitsmarkt vermittelt werden.

Scholars at Risk - Deutsche Sektion

Die Bergische Universität Wuppertal ist Mitglied in der deutschen Sektion des globalen Scholars at Risk-Netzwerkes, einem Zu­sammen­schluss deutscher Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Wissen­schafts­organi­sationen, die sich für die Unter­stützung und den Schutz ge­fähr­de­ter Forschender und die Freiheit der Wissenschaft einsetzen. Auf den Internetseiten der Sektion finden Sie Informationen zu den zahlreichen Fördermöglichkeiten für gefährdete Forschende.

Weitere Fördermöglichkeiten für gefährdete Forschende

Weitere Infos über #UniWuppertal: