Bergische Universität Wuppertal

In Touch Wuppertal

Projekt zur Integration von Geflüchteten

In Touch Wuppertal

Der Anspruch, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und sich hierfür in Kooperation mit Akteuren innerhalb und außerhalb des Wissenschaftssystems zu engagieren, ist Teil des Leitbildes der Bergischen Universität Wuppertal. Das unter Federführung der Prorektorin für Internationales und Diversität, Prof. Dr. Cornelia Gräsel, 2015 initiierte Netzwerk-Projekt In Touch Wuppertal will einen Beitrag leisten zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen: Krieg, Verfolgung, Gewalt: Immer mehr Menschen verlassen ihre Heimatländer und suchen auch in Wuppertal und der Region Bergisches Land Zuflucht. Nicht Wenige davon waren in ihren Heimatländern als Wissenschaftler*innen tätig, haben dort bereits studiert oder planten, ein Studium aufzunehmen. Seit dem Wintersemester 2015/2016 lädt die Bergische Universität Studieninteressierte mit Fluchthintergrund, die aufgrund ihrer heimatlichen Bildungsnachweise eine Hochschulzugangsberechtigung für einen der an der Universität angebotenen Studiengänge nachweisen können, ein, als Gasthörer*innen an regulären Lehrveranstaltungen sowie Angeboten zur sprachlichen Qualifikation und zur Orientierung im deutschen Studiensystem teilzunehmen.

Zwischenzeitlich ist In Touch Wuppertal in Kooperation mit externen Partnern, wie dem Wuppertaler Haus der Integration, auf alle Phasen des Student Life Cycle ausgeweitet worden und hat sich als Marke in der Region etabliert. Konzept und Teilprojekte wurden mehrfach als bundes- bzw. landesweite Modellprojekte ausgezeichnet und mehr als 1,7 Mio EUR an Fördermitteln für Weiterentwicklung und Ausbau der Projektmaßnahmen eingeworben. Neben studienvorbereitenden und studienbegleitenden Kursen zu Deutsch als Wissenschafts- und Fachsprache beinhaltet In Touch Wuppertal orientierende Beratung, Fachkurse, ein Buddy-Programm, studienbegleitendes Mentoring, Career Services, Beratungs- und Informationsangebote zur Förderung berufsbiografischer Gestaltungskompetenzen sowie Qualifizierungsoptionen für geflüchtete Wissenschaftler*innen. Vorrangige Ziele sind es, geeignete, leistungsfähige und motivierte Studierende und Wissenschaftler*innen mit Fluchthintergrund zu gewinnen, diese zu integrieren, sie fachlich und interkulturell weiter zu qualifizieren und zeitnah zu einem Abschluss zu führen, der sie befähigt, sich erfolgreich auf dem regionalen und globalen Arbeitsmarkt zu positionieren und am Wiederaufbau in ihren Heimatländern mitzuwirken. Sukzessive werden In Touch-Angebote für alle internationalen Studierenden geöffnet und in den Maßnahmenkatalog Internationalisierung zu Hause integriert.

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