Umbau der Bergischen Universität

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Umbau der Bergischen Universität 1999-2006

1999

Im Juni einigen sich die europäischen Bildungsminister in Bologna auf die Entwicklung neuer konsekutiver Studiengänge.

Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Volker Ronge wird zum 1. Oktober als Rektor gewählt.

2000

Im Rahmen einer landesweiten Begutachtung aller Hochschulen wird Wuppertal im Januar von Mitgliedern eines „Expertenrates im Rahmen des Qualitätspaktes“ besucht.

Als die ersten wissenschaftlichen Bachelor-Master-Studiengänge in Wuppertal beginnen Wirtschaftsmathematik zum Sommersemester, sowie Wirtschaftswissenschaft und Informationstechnologie zum Wintersemester als Modellversuche und eröffnen den Einstieg zu Studiengängen nach angloamerikanischem Vorbild. Weit über 200 Erstsemester schreiben sich allein für den neuen Studiengang Informationstechnologie ein.

2001

Am 30. September geht Dr. Klaus Peters, Gründungskanzler der Bergischen Universität, nach fast 30-jähriger Leitung der Hochschulverwaltung in den Ruhestand. Hans- Joachim von Buchka ist sein Nachfolger.

Ab September arbeitet Prof. Dr. Hans Weiler an einem Konzept zur Profilierung der Bergischen Universität. Er wurde in Folge des Gutachtens des Expertenrates zum Mediator berufen.

Ab Wintersemester kann in Wuppertal auch der Master in Informationstechnologie erworben werden.

2002

Rektor Volker Ronge und Prof. Dr. Hans Weiler übergeben am 17. Juni den Abschlussbericht der Mediation an Wissenschaftsministerin Gabriele Behler. Mit sieben statt dreizehn Fachbereichen sollen Kräfte konzentriert und ein unverwechselbares Profil geschaffen werden.

Für neue Bachelor-Master-Studiengänge in Druck- und Medientechnologie sowie Elektrotechnik können sich zum Wintersemester Erstsemester erstmals einschreiben. Neben Druck und Medientechnologie nehmen auch Elektrotechnik und Informationstechnik auf dem Campus Freudenberg, in modernisierten ehemaligen Kasernen, ihre Arbeit auf.

Rektor Volker Ronge und Staatssekretär Hartmut Krebs unterzeichnen am 16. Dezember im NRW Wissenschaftsministerium die erste Zielvereinbarung .

2003

Seit dem 1. Januar lautet, nach Wegfall der Bezeichnung „Gesamthochschule“, der offizielle Name: Bergische Universität Wuppertal.

Der Ausbau des Angebots von Bachelor- Master Studiengängen geht voran: Seit April sind auch für Sicherheitstechnik und Architektur Bewerbungen für Studiengänge nach diesem neuen Modell möglich.

Am 22. April beginnt der erste universitäre Weiterbildungsstudiengang der Bergischen Universität für Bau- und Immobilienmanagement mit 16 Studierenden.

Am 14. Mai legt Dr. Ingrid Henkels nach fast 25jährigem erfolgreichem Einsatz als Vorsitzende der Gesellschaft der Freunde der Bergischen Universität ihr Amt nieder.

Der Senat bestätigt am 4. Juni Rektor Volker Ronge für weitere vier Jahre im Amt.

Mit Beginn des Wintersemesters tritt die Neugliederung der 14 Fachbereiche in die nunmehr sieben Fachbereiche A bis G in Kraft, die wohl einschneidendste Umstrukturierung seit Universitätsgründung.

2004

Bei einer Absolventenfeier des Fachbereichs E werden die ersten Absolventen der Bachelorstudiengänge verabschiedet.

Mit Beginn des Sommersemesters müssen Studierende, die länger als das Eineinhalbfache ihrer Regelstudienzeit eingeschrieben sind, Gebühren zahlen; im Vergleich zum Vorjahr sinkt dadurch die Studierendenzahl von 13.910 auf 12.031.

Der Neubau Gebäude B wird vom Rektorat, Teilen der Verwaltung und der Studienberatungsstelle bezogen.

Im Juni beginnt die Installation des Supercomputers AliCEnext, zu dieser Zeit der leistungsfähigste Rechner an deutschen Universitäten.

Das Interdisziplinäre Forschungszentrum „Angewandte Informatik und Scientific Computing (IZ II)“ wird am 23. Juli eingerichtet.

Zum Semesterbeginn startet der „Kombinatorische Studiengang Bachelor of Arts“.

Die Interdisziplinären Forschungszentren für „Management technischer Prozesse (IZ III)“ und für „Polymertechnologie (IZ IV)“ werden im Dezember eingerichtet.

2005

Mit einem neuen Hochschulgesetz werden Genehmigung und Einstellung von Studiengängen, Berufungen von Professoren u.a. weitgehend Sache der Hochschulen.

Ab 1. April gilt in der Hochschule ein Rauchverbot.

Nach einem Höchststand der Einschreibungen im Wintersemester 2004/05 in Anglistik, Germanistik und Wirtschaftswissenschaft wird ab folgendem Wintersemester für diese Fächer ein Orts-NC durchgeführt.

Das Zentrum für Bildungsforschung und Lehrerbildung wird durch Senatsbeschluss vom 1. Juni 2005 errichtet. Die Einrichtung eines Interdisziplinären Zentrums für Wissenschafts- und Technikforschung (IZ I) wird durch den Senat am 13. Juli 2005 beschlossen.

Am 1. September fusionieren Rechenzentrum und Medienzentrum zum „Zentrum für Informations- und Medienverarbeitung (ZIM)“.

Seit 1. Oktober ist Rektor Volker Ronge Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz der Universitäten in NRW.

Ab 15. Dezember werden Immatrikulationen online durchgeführt.

2006


Der „Gründungsvater“ der Bergischen Universität und Ehrensenator (seit 1989), Altbundespräsident Johannes Rau, verstirbt am 27. Januar 2006.

Im Februar findet die Verabschiedung des langjährigen Bibliothekdirektors (seit 1972) Dr. Dieter Stäglich statt.

Ab dem 14. Juni sind Bewerbungen für die neuen Unterrichtsfächer Biologie und Informatik im Lehramt möglich.

Am 14. Juni beschließt der Senat die Einführung von Studienbeiträgen.

Das generalüberholte Gebäude Fuhlrottstraße auf dem Campus Grifflenberg wird ab Juni neue Heimat der Designer und Sportwissenschaftler.

Der Tag der Forschung am 2. September präsentiert erstmals das Forschungsspektrum der Universität in der Elberfelder Innenstadt. 

Tod der Ehrenbürgerin Stella Baum am 27. November.

Bundesweit erstmalig wird am 6. September die Gymnasial- und Berufsschullehrerausbildung nach dem Bachelor-Master-Modell akkreditiert. Nach der Akkreditierung des Master-Studiengangs für Grund-, Haupt-, Real und Gesamtschulen am 8. Dezember kann im nächsten Studienjahr für Lehramtsstudiengänge aller Schulformen im Bachelor-Master-Modell eingeschrieben werden.

Umbau ab 2007

Druckversion von http://www.uni-wuppertal.de/universitaet/Geschichte/umbau.html